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Modeglossar

Die wichtigsten Erklärungen aus unserer Modewelt finden Sie hier.

Abnäher

Um ein Kleidungsstück dem Körper anzupassen, werden keil- oder rautenförmige Falten in den Stoff genäht. Dies ist z.B. im Taillen- und Brustbereich nötig. Ein Abnäher sitzt im Gegensatz zur Teilungsnaht an der Stelle im Stoff, an der Weite eingehalten werden muss.

Accessoire

Das französische Wort "Accessoire" bedeutet "Beiwerk". Accessoires in der Mode sind z. B. eine Ansteckblume, ein Gürtel, Handschuhe, Modeschmuck, eine Tasche oder ein Tuch. Mit diesem Zubehör können Sie Ihr Outfit vervollständigen und immer wieder neue Akzente setzen.

Acetat

Acetat ist eine Chemiefaser auf Zellulosebasis. Je nach Spinnverfahren wirken Textilien aus Acetat seidenähnlich oder wollähnlich. Sie glänzen edel, haben einen weichen, geschmeidigen Griff, einen fließenden Fall und sind knitterunempfindlich.Produkte aus Acetat sollten nur handwarm gewaschen und bei niedrigerer Temperatur gebügelt werden. Sie trocknen sehr schnell und laufen nicht ein. Verwendet wird Acetat als Futterstoff, für Damenoberbekleidung und Dekostoff für Heimtextilien. Gerne mischt man Acetat mit Modal, Viskose, Polyester oder Polyacryl, um die Vorteile mehrerer Materialien zu vereinigen.

Ajour

So werden Dessins bezeichnet, bei denen durch feine Durchbrucharbeiten variationsreiche, transparente Musterungen entstehen. Häufig trifft man Ajourmuster bei Strickwaren und Geweben an.

Alcantara®

Hochwertiges Veloursleder-Imitat. Oft zu finden als dekorativer Besatz.

Allover-Muster

Muster, die sich über die ganze Fläche des Stoffes oder des Kleidungsstückes verteilen.

Aloe Vera

Pflanze mit pflegenden Eigenschaften. Sie sorgt für ein besonders hautsympathisches und angenehmes Tragegefühl.

Alpaka

Alpaka ist die Wolle einer südamerikanischen Lama-Art. Bei der Schur, die alle 2 Jahre erfolgt, werden pro Tier ca. 3-4 kg Wolle gewonnen. Pro Jahr steht der Welt nur eine Schiffsladung Alpaka zur Verfügung, was den hohen Preis verständlich macht. Alpaka ist wenig gekräuselt, fein, weich, leicht, sehr haltbar und besitzt einen edlen Glanz. Alpaka-Wolle wird in erster Linie für hochwertige Strickwaren verwendet, aber auch bei Jacken, Anzügen, Kostümen, Mänteln und Accessoires verarbeitet.

Animalprint

Unter Animalprint versteht man Druckmotive, die Tierfelle oder Tierhäute nachbilden, auch Muster mit Tierdarstellungen werden so bezeichnet. Sie geben der Mode eine rassige Ausstrahlung. Sehr beliebt bei Oberteilen, Hosen, Röcken und Accessoires.

Anorak

Anorak bezeichnet eine wetterfeste Jacke für den Alltag, meist mit fest angenähter Kapuze.

Anti-Pilling-Ausrüstung

Bei Kleidungsstücken aus Fleece besteht durch Reibung die Gefahr von Knötchenbildung. Die Anti-Pilling-Ausrüstung verhindert diesen Effekt. So werden Sie lange Zeit Freude an Ihren Fleece-Artikeln haben. Sie sind strapazierfähiger und sehen auch nach langem Tragen noch aus wie neu.

Applikationen

Applikationen sind aufgenähte oder aufgeklebte Verzierungen auf Bekleidungsstücken. Sie können aus Stoff, Leder, Metall o.Ä. sein.

Appretur

Je nach Verwendungszweck können Textilien nach einem Färbe-, Bleich- oder Druckverfahren weiter behandelt werden. Dies wird in der Regel mit Chemikalien erreicht (z.B. Bügelfrei-Ausrüstung, Anti-Filz-Ausrüstung).

Aquaphil-Jersey/Thermophil-Jersey®

Leitet Körperfeuchtigkeit schnell nach außen ab und sorgt bei hohen Temperaturen für ein trockenes (Aquaphil-Jersey) oder bei niedrigen Temperaturen für ein angenehm warmes (Thermophil-Jersey) Tragegefühl.

Argyle

Mit Argyle bezeichnet man ein klassisches Dessin für Pullover, Westen und Strümpfe. Rautenförmige Farbflächen werden in Intarsientechnik eingestrickt. Andere Bezeichnungen: Burlington- oder Strumpfkaro.

Atmungsaktiv

Ein Gewebe bzw. ein Material ist dann atmungsaktiv, wenn es Wasserdampf in Form von Schweiß durchlässt, sprich von der Haut nach außen weg transportiert. Die Haut bleibt schön trocken und ist vor Auskühlung geschützt.

A-Typ

Der A-Typ besitzt einen schmalen Oberkörper und runde Hüften. Die Oberteile müssen meist eine Nummer kleiner als die Unterteile bestellt werden. Unsere Figurberatung zeigt Ihnen, mit welcher Kleidung Sie die perfekte Figur machen.

Ausbrenner

In der Mode sehr beliebt durch die raffinierte Optik. Ein Gewebe aus chemisch voneinander abweichenden Faserstoffen wird einer Endbehandlung unterzogen, in der durch verschiedene Verfahren ein Teil des ursprünglichen Materials herausgelöst wird. Wirkungsvolle Transparenz-Effekte entstehen und verleihen eine wunderbar feminine Ausstrahlung.

Bäckerkaro

Ursprünglich ein typisches Dessin der Berufsbekleidung für Bäcker in Form eines ca. 2-3 cm großen Karos, einer vergrößerten Form des Pepita. Das Bäckerkaro hat seinen Weg in die Mode gefunden und wird in vielen Farben angeboten.

Bändchengarn

Strickgarn aus dünnen Bändchen, die gestrickt und flachgebügelt, aber auch gewebt sein können. Bändchengarne erzeugen eine luftige, gröbere Maschenstruktur.

Bahnenrock

Als Bahnenrock bezeichnet man einen Rock, der aus mehreren konisch geschnittenen Bahnen besteht. Um die Hüfte liegt er bequem an, am Saum ist er beschwingt weit.

Basics

"Basics" kommt aus dem Englischen und bedeutet "Grundlagen". Gemeint sind einfache, unkomplizierte Kleidungstypen und -formen, z.B. T-Shirts, Rollis, Jacken, Blusen, Hemden, Hosen oder Röcke, die vielseitig kombiniert werden können.

Batik

Batik ist eine alte handwerkliche Stoffdrucktechnik aus Java. Durch Wachsauftrag, Knicken, Färben und anschließendem Auswaschen des Wachses erzielt man helle Muster und die typischen aderförmigen Effekte.

Batist

Batist ist ein feines Gewebe aus Baumwolle, Leinen oder Wolle, kommt aber auch als zartes Mischgarn vor. Batist aus Baumwolle oder Leinen kann in der Waschmaschine, Batist aus Wolle sollte eher von Hand gewaschen werden. Berücksichtigen Sie bitte die Pflegehinweise des Herstellers!

Baumwolle

Baumwolle ist ein reines Naturprodukt und mit Abstand die beliebteste Naturfaser. Sie wird aus den Samenhaaren der subtropischen Baumwollpflanze gewonnen. Baumwolle wird für nahezu alle Arten von Textilien eingesetzt. Aufgrund ihrer hervorragenden hygienischen Eigenschaften bietet sie selbst empfindlichster Haut angenehmen Tragekomfort. Sie ist weich und geschmeidig, wirkt temperaturausgleichend, nimmt leicht Feuchtigkeit auf, ist gut luftdurchlässig und verhindert so Hitzestau. Außerdem wirkt Baumwolle antistatisch: Schmutz in Form von Staub wird weder angezogen noch festgehalten. Baumwollstoffe sind meistens problemlos in der Maschine zu waschen und in der Regel auch für den Trockner geeignet. Baumwolle wird häufig mit anderen Faserarten gemischt, um die vorteilhaften Eigenschaften verschiedener Fasern zu kombinieren:

  • Die Mischung mit Leinen verbessert die Haltbarkeit, sorgt für einen glatten, kühlenden Griff und verringert die Flusenbildung.
  • In Verbindung mit Modal oder Viskose wird ein noch saugfähigeres und gleichmäßigeres Material hergestellt, das sich vorzüglich für Textilien eignet, die direkt auf der Haut getragen werden.
  • Die Kombination mit Polyester oder Polyamid bewirkt eine höhere Strapazierfähigkeit und bessere Pflegeeigenschaften wie höhere Formbeständigkeit oder kürzere Trocknungszeiten.
  • In Verbindung mit Elasthan wird der hohe Tragekomfort der Naturfaser Baumwolle und die Vorzüge der Elastikfaser genutzt. Das Ergebnis: Baumwoll-Stretch mit optimaler Anpassungsfähigkeit an den Körper und langfristig hervorragender Passform. Die Formstabilität der Textilien wird dauerhaft gewahrt. Baumwolle eignet sich auch für vielerlei Ausrüstungen, die die Gebrauchs- und Pflegeeigenschaften noch verbessern.
    Fine Cotton: Die superfeine Baumwoll-Qualität ist glatt und weich wie Seide, absolut formbeständig sowie farbecht.
    Pima Cotton: Besonders langstapelige, strapazierfähige und hochwertige Baumwoll-Qualität.
    Supima Cotton: Ist eine besonders weiche, seidige und luxuriöse Baumwoll-Qualität für höchste Ansprüche. Sie zeichnet sich durch ihre sehr langlebige Qualität, Farbbrillanz sowie ihre Hautfreundlichkeit und Pflegeleichtigkeit aus.
    Swiss Cotton: Hochwertige langstapelige Baumwolle, die durch noch höhere Strapazierfähigkeit überzeugt.

B-Bauchgrößen

Ideal für alle kräftiger gebauten Herren, deren Bundweite größer ist als die Oberweite. Bund- und Oberweite sind hier gegenüber der Normalgröße besonders großzügig geschnitten. Bestellgröße: 53 bis 61.

Bermudas

Bermuda-Hosen sind die sommerliche Alternative zu langen Hosen: sie enden knapp über den Knien.

Besatz

Besatz kann in der Mode mehrer Bedeutungen haben: einmal als Verzierung auf Kleidungsstücken, z.B. aufgenähte Bänder, Borten, Rüschen, Spitzen. Zum anderen: An Verschluss- und Außenkanten wird der Stoff immer doppelt gelegt, so dass auch auf der Innenseite immer die rechte (schöne) Stoffseite zu sehen ist. Das auf der Innenseite des Kleidungsstückes liegende Stoffteil bezeichnet man als Besatz.

Beschichtung

Gewebe oder Maschenware wird mit einem Belag aus chemischen Stoffen (z.B. Polyurethan, Teflon) ausgerüstet, um die Oberfläche aus funktionellen Gründen (Wetterschutz, Fleckschutz) oder aus modischen Aspekten (Lackoptik, Lederoptik) zu verändern.

Biber/Feinbiber

Wohlig wärmendes Baumwollgewebe mit leicht angerauter, flauschig weicher Oberfläche. Besonders pflegeleicht und bügelfrei. Wird v.a. bei Bettwäsche und Betttüchern eingesetzt.

Bicolor

Unter Bicolor versteht man die Zweifarbigkeit von Garnen, Zwirnen, Buntgeweben und Druckdessins.

Biese

Sehr schmale gesteppte Falten, die als Dekorelement dienen, werden Biesen genannt.

Bikini

Als Bikini bezeichnet man eine 1946 von dem Maschinenbauingenieur Louis Réard erfundene und urheberrechtlich geschützte zweiteilige Badekleidung für die Frau, bestehend aus Oberteil und Höschen.

Billettasche

Eine Billettasche ist eine eingeschnittene Klappentasche, die sich oberhalb der rechten Seitentasche des Anzugs befindet. Früher steckte man in diese Tasche sein Billet - seine Fahrkarte.

Bionic Finish Eco

Und Nano sind pflegeleichte, wasser- und schmutzabweisende Ausrüstungen. Bionic Finish Eco wurde zusätzlich nach dem Vorbild der Natur entwickelt und genügt höchsten ökologischen Ansprüchen.

Blasebalgtasche

Eine Blasebalgtasche ist eine aufgesetzte, sportlich wirkende Tasche mit einer mittleren Quetschfalte oder mit seitlichen Falteneinsätzen, die sich bei entsprechender Füllung weiten. Blasebalgtaschen findet man bei sportiven Jacken, Hemden und Hosen.

Blazer

Unter Blazer versteht man hüftlange, ein- oder zweireihig geknöpfte Jacken mit Kragen und Revers. Der klassische Blazer hat Goldknöpfe und eingeschnittene Taschen.

Bleached

Englische Bezeichnung für gebleicht. Gebräuchlich vor allem bei Jeanskleidung.

Blende

Als Blende bezeichnet man Formstreifen, z.B. an Hals- und ärmelabschluss und am Saumabschluss eines Kleidungsstückes.

Blouson

Als Blouson wird eine taillenkurze bis hüftlange, weite Jacke für Damen oder Herren bezeichnet, die durch elastische oder feste Bündchen am unteren Jackenabschluss und an den ärmeln eine blusige Form erhält. Im Schulterbereich sind Blousons weit geschnitten und daher besonders bequem zu tragen.

Blusenjacke

Leichte, meist ungefütterte Jacke im Blusenstil mit typischen Blusen-Details: z.B. Hemdkragen, Knopfleiste, aufgesetzte Taschen, evtl. Manschetten, gerundeter Saumabschluss.

Body

Body ist in der Mode die Kurzbezeichnung für Bodysuit: ein hautenger Anzug ohne Beine, mit oder ohne ärmel, ausgeschnitten oder hochgeschlossen. Ein Body wird in der Regel aus elastischem Material gefertigt.

Bolero

Mit Bolero wird eine kurze, knopflose Jacke bezeichnet, die oberhalb der Taille endet. Sie wird zu Hosen, Röcken oder Kleidern getragen und ist im Stil der Kleidung spanischer Stierkämpfer nachempfunden.

Bonding

Verbindung zweier Stoffe mit Hilfe von Klebern. Es entsteht die Wirkung des teureren Doubleface, einem Doppelgewebe mit beispielsweise verschiedenfarbiger Ober- und Abseite (=Stoffrückseite). In beiden Fällen wird eine interessante Abseitenverarbeitung ermöglicht. Diese Verarbeitung bezeichnet man auch als Kaschierung.

Boot-Cuts

Boot-Cuts kommt aus dem Englischen und bedeutet "Stiefelschnitt". Es ist die Bezeichnung einer Hose, deren Beinform ab dem Knie leicht ausgestellt ist, so dass Stiefel bequem darunter passen.

Bordüre

Gemusterter Streifen, der nur einen Teil des Kleidungsstückes schmückt. Z. B. den Hosen- oder ärmelabschluss oder den Rocksaum.

Borte

Als Borte bezeichnete man früher ein Saumband, das den Rand des Saumes abschließt. Inzwischen versteht man unter einer Borte meist ein farbiges, auch gemustertes Schmalgewebe, das als Besatz oder reine Dekoration eingesetzt wird.

Bouclé

Bouclé ist ein kuschelweiches Gewebe aus unregelmäßigen Schlingenfasern. Es wird meist zu auffälligen Effektstoffen mit ausgeprägter Struktur verarbeitet. In der Mode ist Bouclé eine der gefragtesten Qualitäten. Es findet Verwendung bei Strickwaren, Kostümen, Mänteln, Röcken, Hosen und Jacken.

Boxer-Shorts

Kurze Herrenunterhose oder Schlafanzughose, weit und gerade geschnitten, nach der Trainingshose der Boxer benannt.

Brokat

Ursprünglich mit Gold- oder Silberfäden bestickter, kostbarer Stoff. Heute seidiger, oft auch mit Lurex-Fäden durchzogener, mehr oder weniger glänzender Jacquardstoff in aufwändiger Musterung für festliche Anlässe.

Bügelarm

Textilien, die bügelarm ausgerüstet sind, brauchen nur leicht gebügelt werden.

Bügel-BH

BH mit Formbügeln, die der Büste Halt und Stütze geben.

Bügelfrei

Textilien mit dieser Auszeichnung sind so ausgerüstet, dass sie faltenfrei gewaschen werden können und somit das Bügeln entfällt.

Bundfaltenhose

Eine Bundfaltenhose hat zwei bis vier unter dem Bund eingelegte Falten, die der Hose um die Hüften eine bequeme Weite geben.

Business-Dress

Als Business-Dress bezeichnet man dezente, optisch sehr hochwertige, anspruchsvolle Kleidung für berufstätige Frauen und Männer. Diese Art von Kleidung wird auch oft Business-Oufit, -Look oder -Stil genannt.

Button-down-Kragen

Ein button-down Kragen ist ein sportlicher Hemd- oder Blusenkragen, dessen Kragenspitzen mit je einem Knopf auf das Vorderteil geknöpft werden. Der Name kommt aus dem Englischen: button bedeutet "Knopf" und down "unten, hinunter".

Caban

Mit Caban-Jacke bezeichnet man eine sportliche, hüft- bis oberschenkellange, gerade oder leicht taillierte Jacke mit zweireihiger Verknöpfung, breitem Revers und Schubtaschen.

Cape

Ein Cape ist ein ärmelloser, weit geschnittener Umhang für Damen und Herren, oft mit Kapuze.

Caprihose

Caprihosen sind wadenlang und um die Hüften bequem geschnitten. Unterhalb der Knie sind sie eng, so dass ein kleiner seitlicher Schlitz an jedem Hosenbein notwendig ist. Der Schlitz bleibt entweder offen oder wird mit Knöpfen bzw. einem Reißverschluss geschlossen. Caprihosen werden auch Piratenhosen oder Fischerhosen genannt.

Cardigan

Eine ein- oder zweireihig geknöpfte kragenlose Jacke mit V-Ausschnitt nennt man Cardigan.

Cargo Pants

Cargo Pants sind sportive, lässig geschnittene Hosen mit seitlich aufgesetzten Schenkeltaschen. Sie werden auch Workerhosen genannt.

Casuals/Casualwear

Casuals ist jegliche lässige, jedoch nicht nachlässige, sportliche, unkonventionelle Bekleidung. Sie bildet den Gegensatz zur formellen strengen Business-Kleidung.

Changeant

Changeant ist ein aufwändiges Gewebe, das je nach Lichteinfall in verschiedenen Farben schillert. Dieser Effekt wird durch unterschiedliches Färben zweier, meist glänzender Garne erreicht, die anschließend verwebt werden.

Charmeuse

Charmeuse nennt man ein spezielles laufmaschensicheres Trikotgewebe. Es besteht meistens aus Polyamid, seltener aus Viskose. Wegen seiner hohen Formbeständigkpureeit und seines weichen geschmeidigen Griffs wird Charmeuse gerne für Nachtwäsche, Dessous und Miederwaren verwendet.

Chasuble

Sehr lange ärmellose Weste, die bis zur Kleiderlänge variiert werden kann. Ein Chasuble wirkt sehr figurschmeichelnd, da es Pölsterchen an Taille, Hüfte und Po geschickt kaschiert.

Chenille

Chenille ist ein weiches, feines Effektgarn mit abstehendem Flaum. Durch seinen samtigen Charakter wird es u.a. in der Damenmode zu modischen Strickwaren verarbeitet.

Chiffon

Hauchzartes, durchsichtiges Gewebe mit feinem, unregelmäßigen Oberflächenbild und körnigem Griff. Chiffon wird hauptsächlich für Tücher, Schals, Blusen und besonders zarte Nachtwäsche verwendet. Damit er trotz seiner extrem zarten Textur die für optimale Tragequalität nötige Strapazierfähigkeit aufweist, wird er meist aus Chemiefaser-Endlosgarnen hergestellt.

Chintz

Chintz erhält sein glänzendes Aussehen durch das maschinelle Bügeln (Kalandern) der Oberfläche bei hohem Druck und hoher Temperatur. Die Ware wird dadurch glatt, abwischbar und schmutzunempfindlich. Dieser Effekt ist nicht waschbeständig. Für dauerhaften Effekt wird die Ware beschichtet. Chintz findet v.a. im Dekobereich, bei Bezugsstoffen, Kleidern und Jacken seinen Einsatz.

City-Hemd

Darunter versteht man ein gepflegtes, formelles Oberhemd.

CLIMALITE

CLIMALITE ist ein Funktionsstoff, der feuchtigkeitsableitend, atmungsaktiv und schnell trocknend ist. Körperfeuchtigkeit wird deshalb besonders schnell nach außen geleitet. Das Ergebnis: Stets angenehm trockene Haut und optimaler Tragekomfort.

Cloqué

Mit Cloqué wird ein Gewebe mit blasigem Muster, das durch unterschiedlich stark schrumpfendes Garn entsteht, bezeichnet.

Cocktailkleid

Ein Cocktailkleid ist ein Kleid für gesellschaftliche Anlässe, das meist aus festlichen Stoffen gearbeitet wurde. Es ist jedoch nicht so elegant wie ein Abendkleid. Das Cocktailkleid ist höchstens wadenlang.

College-Stil

...nennt man die Mode, die der Kleidung an amerikanischen Colleges nachempfunden ist. Typische Elemente sind gerade geschnittene Kleider, Faltenröcke, Kniestrümpfe, Pullover mit V-Ausschnitt, Club-Embleme und Schottenkaros. Die Farben sind eher gedeckt.

Colorblocking

Als Colorblocking werden Muster bezeichnet, bei denen sich kontrastierende Farbflächen gegenüberstehen.

Combimode

Einzeln zu kaufende Kleidungsstücke, die untereinander kombiniert werden können, nennt man Combimode. Aus relativ wenig Einzelstücken lassen sich auf diese Weise mehrere, verschiedene Outfits zusammenstellen.

Coolmax®

Coolmax® ist eine spezielle Vierkanal-Faser mit einer großen Oberfläche, die Feuchtigkeit schnell nach außen transportiert und verdunsten läßt. Das Material ist extrem atmungsaktiv und fühlt sich durch die Feinheit der Faser angenehm weich an. Da es nur wenig Feuchtigkeit aufnimmt, trocknet es schnell und ist in der Maschine gut waschbar.

Coolwool

ist eine Qualitätsbezeichnung für leichte, feine Wollgewebe aus feinster Merinowolle, die vorzugsweise für Sommerbekleidung verwendet werden. Die Vorteile der Coolwool-Modelle liegen in ihrer Leichtigkeit, im Kühleffekt und in der raschen Knittererholung bei feuchter Luft. Sie ist luftdurchlässig, temperaturausgleichend und schweißaufnehmend.

Coordinates

ist in der Damenbekleidung ein Begriff für Kombinationsmode, deren einzelne Kleidungsstücke in Stoff und/oder Musterung so eng aufeinander abgestimmt sind, dass diese perfekt zueinander passen. In der Herrenmode Begriff für die abgestimmte Kombination aus Sakko, Weste und Hose, wobei nicht alle Teile aus dem gleichen Material bestehen müssen.

Cord

Cord ist eine Sammelbezeichnung für widerstandsfähige Gewebe aus Baumwolle oder Baumwoll-Mischungen, die man leicht an seiner prägnanten Rippenstruktur und der samtigen, weichen Oberfläche erkennt. Cordstoffe sind sehr haltbar und strapazierfähig. Sie werden daher häufig für Hosen, Westen oder Jacken im Jeans-Style verwendet. Feinere Qualitäten verarbeitet man zu Blusen, Kleidern oder Hemden.

Country-Look

ist ein Modestil, der an die traditionelle sportlich-gepflegte Bekleidung des englischen Landadels erinnert.

Crash

Crash bezeichnet eine Knautschausrüstung, die durch unregelmäßige Längs- und Querknitter hervorgerufen wird. Der Effekt ist nur bei Synthetics oder Synthetic-Mischungen beständig. Achtung: Die Artikel bitte nicht bügeln!

CrÍpe

CrÍpe nennt man alle Gewebearten, die eine leichte bis kräftige Körnung aufweisen. Die unregelmäßige Stoffstruktur ergibt sich durch wechselnde Garndrehung. CrÍpe wird in erster Linie zu Kostümen, Sakkos, Blusen und Blazern verarbeitet.

Crinkle

Crinkle zeigt eine modische Knitter-Optik. Crinkle-Stoffe sind aus oder mit Baumwolle, aus Seide oder Kunstfasern. Die feinen Knitter entstehen durch Wärmebehandlung. Artikel mit Crinkle-Effekt sind absolut bügelfrei.

Crossdressing

Unter Crossdressing versteht man einen Mix von unterschiedlichsten Kleidungsstilen, die aus traditioneller Sicht eigentlich nicht zueinander passen.

Cupro

Ist eine Chemiefaser auf Zellulosebasis, die seidenähnliche oder wollähnliche Optik haben kann, je nach Verarbeitung. Cuprogewebe haben einen leichten, fließenden Fall, einen edlen Glanz und sind relativ knitterunanfällig. Sie sind fester als Viskose.

Damast

Das dicht gewebte, leicht glänzende Jacquard-Muster entsteht durch eine spezielle Webart, die nur wenige Spezialisten beherrschen. Damaste werden vorzugsweise für Bett- und Tischwäsche verwendet. Mako-Damast wird aus besonders feinfädigen, langfaserigen Baumwollgarnen gefertigt, die supergekämmt und mercerisiert wurden.

Daunen

Daunen nennt man das hautnahe, zarteste, kielfreie Gefieder des Wassergeflügels. Die Daune besteht aus kleinen Büscheln von leichten flaumigen Härchen. Sie hat eine ausgezeichnete Füllkraft, ist weich, sehr leicht und ausgesprochen wärmeisolierend. Daunen sind die edelste Füllung für Decken und extrem kältetaugliche Jacken. Für modische Daunenjacken mit markanten Steppungen werden Daunen auch häufig mit Federn gemischt, um auf diese Weise mehr Volumen zu erzielen.

Denim

Denim ist ein strapazierfähiger Baumwollstoff in Köperbindung, der hauptsächlich für Jeansmode verwendet wird. Beim Denim ist nur der Kettfaden gefärbt, der Schussfaden ist weiß. Dadurch ist die Oberseite überwiegend farbig und die Unterseite überwiegend weiß. Die fertig konfektionierten Kleidungsstücke erhalten durch unterschiedliche Auswaschverfahren (z.B. stone-washed) ihren modischen Look. Die Stärke des Stoffes wird durch die Gewichtsangabe in Unzen angegeben.

Dessin

nennt man das Muster eines Kleidungsstückes, das eingewebt, aufgedruckt oder aufgeprägt sein kann.

Dessous

bezeichnen im Französischem das Darunter: schöne, leichte Damen-Unterwäsche.

Dior®-Falte

Nach dem Modeschöpfer Christian Dior bezeichnete Falte an Röcken oder Hosen, die mit Stoff unterlegt ist und bei Bewegung aufspringt.

DOB

Abkürzung für Damenoberbekleidung.

Doppelknopf

Doppelknopf nennt man zwei gegeneinander - an der Innen- und an der Außenseite eines Kleidungsstückes - angenähte Knöpfe. Sie dienen zum besseren Halt des Außenknopfes. Doppelknopf werden aber auch zwei durch einen längeren Stiel oder ein Kettchen verbundene Knöpfe genannt.

Doppelripp

Maschenware in gerippter Optik, die durch das Abwechseln von rechten und linken Maschen entsteht. Doppelripp ist gröber und dehnbarer als Feinripp.

DORLASTAN (siehe Elasthan)

DORLASTAN (eingetragenes Markenzeichen der Firma Bayer) ist ein elastisches Garn auf Polyurethan-Basis, mit Polyester gemischt. Es verleiht der Bekleidung eine hohe Elastizität und macht sie formbeständig.

Doubleface

bezeichnet ursprünglich ein Doppelgewebe, das entweder zweifarbig oder beidseitig gemustert ist. Dieser Gewebetyp ist beidseitig ausgerüstet, so dass die Ware doppelseitig verwendet werden kann. Häufig trifft man jetzt auf die preiswertere Doubleface-Optik, ein Gewebe mit kontrastierend gefärbter oder bedruckter Abseite.

Drapé

nennt man eine Stoffdrapierung mit gerafften oder weich fallenden Falten.

Dufflecoat

Dufflecoat ist die Bezeichnung für einen sportlichen Kurzmantel mit typischen Verarbeitungsmerkmalen: Kapuze, Lederbesatz, Knebelknöpfe aus Leder oder Holz, die mit Hilfe von Kordeln geschlossen werden, und aufgesetzte, große Taschen.

Dunova®

Hält auch bei sportlichen Aktivitäten die Haut trocken und schützt so den Körper vor Auskühlung. Feuchtigkeit wird schnell wegtransportiert, Kleidung klebt nicht auf der Haut.

Duvetine

Dieser Begriff, auch Pfirsichhaut (peach skin) oder Aprikosenhaut genannt, bezieht sich auf den samtartigen Flaum der rechten Stoffseite. Diese wird nach dem Färben geraut, geschmirgelt und kurz geschoren.

Easy care®

Ist ein Sammelbegriff für spezielle Pflegeausrüstungen. Er umfasst schmutzabstoßende und fleckabweisende Eigenschaften ebenso wie Pillingfreiheit, Widerstandsfähigkeit gegen Motten sowie gute Knittererholung und faltenarmes Trocknen nach dem Waschen. Die jeweils verbesserten Pflegeeigenschaften werden am Artikel angegeben.

Ecolana

Die temperaturregulierende Neuentwicklung für empfindliche Haut. Innen hautsympathische Baumwolle, außen wärmender Wollmix - zusammen Tragekomfort pur.

Edelflanell

Die weiche, schonend angeraute Oberfläche aus reiner Baumwolle sorgt für wohlige Wärme. Edelflanell-Bettwäsche ist hochwertig und feinfädig. Sie brauchen sie nicht bügeln. Einlaufsicher dank SANFOR-Ausrüstung.

Effektgarn

Garn, das nicht einheitlich aussieht, sondern spezielle Effekte hat wie Knötchen, Flammen, Noppen.

Einlagen

Werden zur Verstärkung von Stoffen benötigt, um dem Kleidungsstück die entsprechende Form zu geben und diese im Gebrauch auch zu erhalten.

Einreiher

Umgangssprachliche Bezeichnung für ein einreihig geknöpftes Sakko.

Einsatz

Ein Einsatz ist ein in das Kleidungsstück eingesetztes oder aufgenähtes Stoffteil, z.B. eine Spitze.

Einschütte, Inlett

Sind daunendichte Gewebe, die als Hülle um die Füllung bei Bettwaren dienen. Die geforderte Daunendichte wird durch die Geschlossenheit der Fäden, eine dichte Einstellung, die Füllappretur und das Kalandern erreicht. Inletts besitzen eine hohe Farbechtheit, sowie Schweiß-, Säure-, Reib- und Lichtechtheit.

EK-Größen

EK-Größen = Extrakurz-Größen
Wenn Sie unter 156 cm groß sind, dann sind Sie bei EK-Größen genau richtig. Diese erhalten Sie, wenn Sie Ihre normale Konfektionsgröße halbieren und dann die Zahl 5 anhängen. Beispiel: Normal-Größe 40 durch zwei teilen = 20 und die 5 anhängen = Extrakurz-Größe 205. Bei den Extrakurz-Größen ist der gesamte Schnitt kürzer gearbeitet und bis ins Detail (z.B. Taschenhöhe und -größe) der Proportion angepasst.

Elasthan

Elasthan ist eine synthetische Faser, die Textilien Elastizität und hohe Dehnbarkeit verleiht. Es ist leicht, fein, weich, pflegeleicht und formbeständig. Für die aktuelle, körpernahe Stretch-Mode und vor allem für hochwertige Bademode oder Dessous wird in der Regel ein Materialmix mit bis zu 40% Elasthan verwendet. Es gilt: je höher der Elasthananteil, desto perfekter passt sich das Modell dem Körper an. Elasthan sorgt für angenehmen Tragekomfort und gute Passform. Bekannte Markennamen für Elasthane sind Lycra und Dorlastan
Unser Tipp: Kleidungsstücke, die einen Elasthananteil enthalten, nicht in den Trockner geben!

Emblem

Benennt ein Abzeichen, das oft als Applikation verwendet wird.

Ensemble

Das Wort Ensemble kommt aus dem Französischen und bedeutet "miteinander". Die Bezeichnung Ensemble kam in den 1920er für eine Verbindung von Kleid und Mantel oder von Rock und Mantel auf.

Enzymwaschung

Ist die im Vergleich zu mechanischen Waschungen für Textil und Umwelt schonendere Art, eine modische Gebraucht-Optik zu erreichen.

Ethno-Stil

Beim Ethno-Stil lassen sich die Designer von den Kulturkreisen ferner Länder inspirieren und entwerfen Kleidung in den für diese Länder typischen Farben und Mustern.

Etui-Kleid

Ein Etui-Kleid ist ein Figur betontes Kleid, das etwa bis zum Knie reicht oder dieses umspielt.

EVA-Dämpfungskissen

Die Abkürzung EVA steht für Ethylen, Vinyl und Acetat und bezeichnet ein sehr leichtes und flexibles Zwischensohlen-Material. Das Dämpfungskissen bzw. der Dämpfungskeil aus EVA wird zwischen Brandsohle (sie verbindet das Oberleder mit der Laufsohle) und Laufsohle eingearbeitet und kann so für eine Abfederung der Sprung-, Knie- und Hüftgelenke sorgen.

EVA-Sohle

(Ethylen Venyl Acetat) Laufsohlen aus diesem Material zeichnen sich durch besondere Leichtigkeit aus.

Ever fresh®

EVER FRESH heißt die wirksame Zauberformel gegen unangenehme Gerüche in Textilien. Mit der dauerhaften Veredelung ist dieser Artikel unempfindlich gegen unerwünschte Düfte. Er transportiert Feuchtigkeit vom Körper weg nach außen.

Exotic-Motive/-Muster

Sind meist dekorative Motive und Muster mit exotischen Blumen, Blättern und Tieren, oft auch als Dschungel-Muster benannt.
Faltenrock
Ein Faltenrock besitzt ab dem Bund regelmäßig genähte oder gebügelte Falten. Dabei handelt es sich meistens um einseitige Falten, Keller-, Quetsch- oder Plissee-Falten.

Farbechtheit

Farbechtheit bezeichnet die Widerstandsfähigkeit von Drucken oder Färbungen gegenüber Einwirkungen beim Waschen und im sonstigen Gebrauch. Die Farben bleiben auch bei häufigem Waschen erhalten.

Fasson

Allgemeiner Begriff für den Schnitt eines Kleidungsstückes.

Feinbiber

Ist ein wärmendes leicht angerautes, flauschig weiches, reines Baumwollgewebe. Pflegeleicht und bügelfrei. Einlaufsicher dank SANFOR-Ausrüstung. Edelfeinbiber ist eine noch hochwertigere, dichtere Ausführung.

Feinripp - Doppelripp

Qualitäten meist aus Baumwolle, die vorwiegend bei Unterwäsche ihren Einsatz finden: Feinripp - supergekämmt mit feinem, glattem Maschenbild. Doppelripp - supergekämmt, 2-fädig, elastisch, formstabil, mit leichter Rippenstruktur.

Feinstrick

Eine aus feiner Wolle gestrickte Ware, die eine hohe Maschendichte aufweist, nennt man Feinstrick. Feinstrick-Maschenwaren wirken meist edel, tragen nicht auf und lassen sich deshalb gut auch unter einem Blazer ziehen.

Fil · Fil

Muster, das treppenförmig verläuft und durch das abwechselnde Einarbeiten von hellen und dunklen Garnen stark kontrastreich wirkt. Die Bezeichnung Pfeffer und Salz ist mit einer Schwarz-Weiß-Farbigkeit verbunden, die durch die Mischung einen Anthrazitcharakter bekommt. Fil ‡ Fil gibt es auch in anderen Farbstellungen: z.B. Zucker und Zimt (bräunlich-weiß). Verwendung findet dieses Muster meist bei Anzügen, Kostümen, Jacken, Hosen und Röcken.

Filigrane Muster

In der Mode nennt man fein gezeichnete Muster mit Ornamenten, Arabesken und Spiralverzierungen filigran. Der Begriff kommt aus der Schmuckbranche. Sie nennt feinste Verzierungen aus Gold- und Silberdrähten in verschlungener Manier filigran.

Finette

Einseitig gerautes, warmes, weiches und besonders hautsympathisches Material.

Fischgrat

Nennt man ein den Fischgräten ähnliches Dessin mit Längsstreifenrichtung, das plastisch wirkt. Das klassische Muster findet v.a. bei Mänteln, Anzügen, Sakkos, Kostümen und Hosen Einsatz.

Five Pocket

Sportliche Hosen und Jeans ohne Bundfalten mit je zwei Gesäß- und Eingrifftaschen sowie kleiner Münztasche vorne werden als Hosen in five-pocket-Form bezeichnet. Sie ist die klassische Jeansform.

Flanell

Flanell ist ein klassischer Webstoff aus Baumwolle, Wolle, Wollmischungen oder Viskose. Er wird einseitig oder beidseitig aufgeraut und ist daher besonders weich, warm und kuschelig. Besonders beliebt ist Flanell im Bereich der Sportbekleidung, Nachtwäsche und Bettwäsche. Flanell ist sehr pflegeleicht und für die Waschmaschine sowie den Trockner geeignet.

Flatlock-Naht

Die Flatlock-Naht ist eine sehr flache, funktionelle und dekorative Naht für elastische Ware. Selbst bei sportlichen Aktivitäten reiben die Nähte nicht auf der Haut. Die Flatlock-Naht hat Fadenverkreuzungen an der Unterseite, um offene Stoffkanten abzudecken, und zwei parallele Stepplinien oder dekorative Fadenverkreuzungen an der Oberseite.

Flausch

Als Flausch bezeichnet man einen Stoff mit weichem, wolligem Griff. Seine Optik und die haptischen Eigenschaften werden durch intensives Rauen erzielt.

Fledermaus-ärmel

Der Fledermaus-ärmel ist ein besonders weiter ärmel, der unter dem Arm bis zur Taille oder Hüfte reicht und zum Handgelenk schmal zuläuft.

Fleece

Fleece zählt zu den Flauschgeweben. Es wird meist als Chemiefaser angeboten und in der Sport- und Freizeitmode eingesetzt, wo es vor allem auf Funktionalität ankommt. Im Winter als dichte, kuschelwarme Flauschqualität, im Sommer in spürbar leichterer Wirkart. Aber immer herrlich leicht zu tragen, zu pflegen und sehr strapazierfähig. Die Polyesterfaser selbst nimmt - im Gegensatz zu Naturfasern - kaum Feuchtigkeit auf und trocknet sehr rasch.

Flockprint

Auf ein Grundgewebe wird mit Klebstoff ein Muster aufgedruckt. Textilfaserflocken werden aufgebracht, die an den Klebestellen haften bleiben: es entsteht ein samtiges, plastisches Reliefmuster.

Flor

Flor nennt man die abstehenden Faser-Enden bei Florgeweben wie Samt oder Cordsamt.

Florale Muster/Motive

Der Name bezieht sich auf das Wort "Flora", Pflanzenwelt. Die Muster und Motive bilden demzufolge Blumen, Gräser, Ranken, Blätter usw. ab.

Foliendruck

Das Druckmotiv wird mittels einer Folie auf das Material aufgeklebt. Danach wird die Folie abgezogen und das Motiv bleibt auf der Ware bestehen - dadurch entsteht eine tolle Matt-Glanz-Optik.

Folklore-Stil, Folklore-Look

Nennt man den Bekleidungsstil, bei dem Trachtenelemente aus der ganzen Welt abgewandelt und zu einem neuen, betont modischen Ganzen zusammen gefügt werden.

Formelle Kleidung

Bezeichnung für traditionelle und gesellschaftlich akzeptierte Männerkleidung für Business und Anlass.

Frottee

Frottee ist ein Kräuselstoff, der sich sehr flauschig und weich anfühlt. Typisch sind kleine Schlingeneffekte auf der Oberfläche, die auf der Haut einen angenehm belebenden Kribbel-Effekt erzeugen. Bei dem Noppen- oder Schlingeneffekt zieht man selten Fäden. Besonders häufig wird Frottee wegen seiner Saugfähigkeit für Handtücher, Bademäntel und Betttücher verwendet.

Frottier

Frottier ist ein voluminöses Gewebe mit ein- oder zweiseitigen Schlingen. Es ist besonders weich und angenehm auf der Haut, aber nicht schlingenfest. Man verarbeitet Frottier gerne zu flauschigen Hand- und Badetüchern, Bademänteln und Bettwäsche. Frottier ist sehr pflegeleicht und für die Waschmaschine sowie meist auch für den Trockner geeignet.

Fully fashioned

Nennt man die maschengerechte Verarbeitung bei Strickwaren, d.h. die Einzelteile werden in Form gestrickt und nicht einfach zugeschnitten. Dadurch sitzen sie besser und erhalten eine höhere Formstabilität.

Funktionsgewebe Coolmax®, Ever fresh®, Fresh Duo Care, Stay cool & dry, Wellness Comfort®

Sorgen für den wirkungsvollen Feuchtigkeitstransport von der Haut weg an die darüber liegende Bekleidungsschicht.

Gabardine

Gabardine ist der Sammelbegriff für alle fein- und dichtfädigen Gewebe mit erhabener, schräger Steilrippen-Struktur. Wegen der strapazierfähigen Qualität wird Gabardine vor allem für Hosen, Röcke, Kostüme und Mäntel verwendet.

Gänsefedern

Gänsefedern sind fülliger, langlebiger und daher wertvoller als Entenfedern. "Daunen" heißen nur die kielfreien, leichten Flocken des Brust- und Bauchgefieders. Ihr Anteil entscheidet bei Mischfüllungen über Wärme und Bauschkraft.

Galon

Als Galon werden Borte, Litze oder Tresse an der Seitennaht von Hosen bezeichnet.

Gehrock

Ursprünglich bezeichnete Gehrock den Festtagsrock für Männer im 19. Jahrhundert und um die Jahrhundertwende. Heute ist er wieder aktuell als lange, schmale Jacke bzw. länger geschnittener Blazer auch für Frauen.

Georgette

auch CrÍpe Georgette genannt - ist eine weich fließende, fast durchsichtige Stoffqualität, etwas schwerer als Chiffon. Er hat eine leicht körnige, gecrÍpte Oberfläche und wird meist aus zarter Seide, Viskose oder feinem Polyester hergestellt. Diese Gewebe sind sehr elastisch und luftporös. Georgette ist eine der Lieblingswebarten für Kleider, Blusen, Kostüme, Jacken und auch für Nachtwäsche.

Gilet

bezeichnet eine Weste. Ursprünglich wurde nur die Herrenanzugsweste mit Rückenteil aus Futterstoff Gilet genannt, heute verwendet man die Bezeichnung auch für Herren-Strickwesten.

Gitterkaro

ist ein Karo aus ganz feinen Streifen, das oft über ein anderes Karo gelegt wird.

Glamour-Look

nennt man die Stilrichtung, bei der glänzende, manchmal auch transparente Stoffe verarbeitet werden. Verzierungen, häufig mit Strass oder Pailletten werden eingesetzt. Glamour-Look ist in dezenter Form auch im Alltag tragbar.

Glanz-Optik

Erzielt man durch Einsatz von metallisierenden Garnen, Pailletten oder schimmernden Steinchen einen Glanzeffekt, so kann man bei diesem Kleidungsstück von einer Glanz-Optik sprechen.

Glenchek

ist eine Muster-Bezeichnung. In kleingemustertem Fond (Grundfläche) bilden gemusterte Streifen in Längs- und Querrichtung das Karo. An den Kreuzungsstellen erscheinen kleine Karos, oft in Hahnentritt- oder Pepita-Form.

Gobelin-Dessins

sind Muster im Stil von alten Wandteppichen mit eingewirkten Bildern.

Godet

Französisch für Glockenfalten. Das sind keilförmige Stoffteile, die bei schmalen Bahnenröcken eingesetzt werden und so im Saum schwingende Weite geben.

Golffalte

Diese Falte wird mittig am Rücken von Sakkos, Jacken und von Hemden angebracht. Sie verläuft von oben nach unten und verleiht dem Kleidungsstück mehr Bequemlichkeit. Der Rücken wirkt durch die Falte breiter. Die Golffalte findet man auch bei schmalen Röcken, wo sie sowohl hinten als auch vorne eingearbeitet werden kann. Dadurch gewinnt man mehr Bewegungsfreiheit beim Gehen.

Gore Tex®

Gore Tex® ist eine hauchdünne, atmungsaktive Membrane, entwickelt von Bob Gore 1969. Sie transportiert Körperfeuchtigkeit vom Inneren der Kleidung nach außen, lässt aber keinen Regen oder Wind nach innen. Wegen diesen herausragenden Klima-Eigenschaften wird Gore Tex® gerne für hochwertige Sport- und Outdoor-Bekleidung verwendet. Sie ist außerdem hitzebeständig, strapazierfähig und herrlich pflegeleicht.

Grafics

ist die Kurzform für grafische Muster.

Hahnentritt

ist ein zweifarbiges Hell-Dunkel-Muster mit krallenähnlichen Verlängerungen an den Karoecken, das an den Abdruck eines Hahnenfußes erinnert. Das klassische Dessin erfährt immer wieder ein modisches Comeback. Man findet es bei Kostümen, Jacken, Kleidern, Mänteln, Hemden, Blusen usw.

Halbleinen

bezeichnet ein Gewebe aus Baumwolle, bei dem das Leinen im Schuss eingesetzt ist. Der Mindestanteil an Leinen beträgt 40%. Einsatz findet Halbleinen bei Geschirrtüchern, Tisch- und Bettwäsche, Damen- und Herrenbekleidung sowie bei Deko- und Möbelstoffen.

Halterneck

Von der Büste um den Nacken geführte Träger an Tops, BHs, Blusen, Kleidern und Bade-/Strandmode nennt man Halterneck oder auch Neckholder.

HAKA

Abkürzung für Herren- und Knabenoberbekleidung.

Handgearbeitet

Bei von Hand gearbeiteten Artikeln sind geringfügige Abweichungen in Größe, Farbe und Dessin typisch und ein Kennzeichen der Echtheit.

Hanf

Hanf ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Hanfgewebe haben ähnliche Eigenschaften wie Leinen: kühl und atmungsaktiv, robust und maschinenwaschbar. Unter ökologischen Aspekten betrachtet, ist Hanf ein nahezu idealer Rohstoff: schnell nachwachsend und kaum anfällig für Krankheiten und Schädlinge, so dass beim Anbau auf die Verwendung von Pestiziden verzichtet werden kann.

Handmade

Englisch für "von Hand gemacht". Materialien und Verarbeitung sollen aussehen wie nach Handwerkstradition hergestellt, werden aber industriell gefertigt.

Handstich

Durchgenähte Kanten an Kleidungsstücken, so dass nur punktförmige oder länger unterbrochene Stiche sichtbar werden. Der Name bezieht sich auf die Handarbeitsoptik dieser dekorativen, meist hell kontrastierenden Nähte.

Hardanger-Leinen

Hardanger-Arbeit ist eine Leinendurchbrucharbeit mit umstickten Rändern und Figuren, überwiegend für Tischdecken.

Haustuch

Bezeichnung für einen Bettwäschestoff, überwiegend als Bettlaken im Handel. Es ist strapazierfähig und meist aus reiner Baumwolle.

Haute Couture

"Haute Couture" ist französisch und bedeutet "gehobene Schneiderei". Es steht für die elegante Mode der international richtungsweisenden Pariser Schneiderkunst. Die Haute Couture ist eine exklusive Maßkleidung der höchsten Qualität nach Modellen einer der Jahreszeit entsprechenden Kollektion. Ihre jeweils erste öffentliche Vorführung gilt als tonangebend für die allgemeine Mode. Die Haute Couture wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von C. F. Worth in Paris begründet und etablierte sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Während und nach dem 2. Weltkrieg war Coco Chanel mit ihren Entwürfen erfolgreich. Ein weiterer Vertreter der Haute Couture war Christian Dior. Trotz vieler Haute-Couture Häuser in anderen europäischen Ländern gilt die Pariser Haute Couture weiterhin als dominierend.

Hawai-Muster

Sind farbenfrohe Muster, die an die folkloristischen Dessins von Hawaii erinnern, z.B. Südseeszenen oder tropische Blumenmuster.

Hemdbluse

Als Hemdbluse wird eine sportliche Bluse mit einem dem Herrenhemd ähnlichen Schnitt bezeichnet.

High Tech

High Tech ist eine Abkürzung für High Technology. In der Textilbranche ist dies die Bezeichnung für eine hochentwickelte Textiltechnik sowie ein Begriff für neuartige Stoffe und Zubehör, meist mit besonderen funktionellen Eigenschaften.

Hippie-Look

Bezeichnung für den Bekleidungsstil in der Hippie-Bewegung der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Typisch war eine bunte Kleidung nach ethnischen, v.a. indischen Vorbildern. Patchwork, Häkeltops, Batik-Optik und Blumendrucke sind weitere Merkmale dieses Stils.

Hohlfaser

Hohlfaser ist nicht nur traumhaft leicht, sondern auch extrem wärmend, atmungsaktiv und klimaregulierend. Bettdecken mit Hohlfaser-Füllungen sind waschbar, was sie hygienisch und langlebig macht.

Honanseide

Gewebe aus glatter Zuchtseide in der Kette und unregelmäßiger Wildseide im Schuss.

Hosenanzug

Der Hosenanzug für die Frau, bestehend aus Jacke und Hose, wurde erstmals 1911 vorgestellt. Aber erst ab 1963 setzte sich der Hosenanzug allgemein in der Frauenmode als Alternative zum Kostüm mit Rock durch.

Hosenrock

Ein Hosenrock ist eine Frauenhose mit sehr weiten, oft glockig geschnittenen Beinen. Auf den ersten Blick sieht ein Hosenrock aus wie ein Rock. Nur in der Bewegung ist er als Hose erkennbar.

Hot Pants

Wörtlich übersetzt: Heiße Höschen. Extrem kurze, knapp sitzende Shorts.

H-Typ

Der H-Typ besitzt oft einen rundlichen Körperbau, bei dem Oberweite und Hüftpartie fast den gleichen Umfang haben. Ober- und Unterteile können meist in der gleichen Größe bestellt werden. Unsere Figurberatung zeigt Ihnen, mit welcher Kleidung Sie die perfekte Figur machen.

Imprägnieren

nennt man das Ausrüsten von Stoffen mit Wasser abweisenden Chemikalien. Im Extremfall kann der Stoff vollkommen wasserdicht behandelt werden.

Inbetween-Jacke

Von einer Inbetween-Jacke spricht man bei einer leichten Jacke, die sowohl drinnen als auch draußen getragen werden kann.

Indigo

ist ein blauer, pflanzlicher Farbstoff, der bereits seit mehreren tausend Jahren bekannt ist. Heute ist Indigo noch in geringem Umfang bei Jeansbekleidung im Einsatz.

Indoor-Jacke

Ist eine leichte Jacke, die als Blazer- oder Strickjackenalternative im Haus getragen wird. Gegensatz: Outdoor-Jacke.

Informelle Kleidung

ist ein moderner, legerer Bekleidungsstil, der nicht für formelle Anlässe geeignet ist.

Ingeo

Faser, die zu 100% aus nachwachsenden Rohstoffen, bevorzugt Mais, besteht und vollständig biologisch abgebaut werden kann. Sehr bauschig und weich.

Inlett, Einschütte

sind daunendichte Gewebe, die als Hülle um die Füllung bei Bettwaren dienen. Die geforderte Daunendichte wird durch die Geschlossenheit der Fäden, eine dichte Einstellung, die Füllappretur und das Kalandern erreicht. Inletts besitzen eine hohe Farbechtheit, sowie Schweiß-, Säure-, Reib- und Lichtechtheit.

Intarsie

bezeichnet in der Strickmode eingestrickte, kontrastierende Motive, die im Gegensatz zu Jacquardmustern nicht das ganze Bekleidungsstück durchziehen, sondern nur einen Teil schmücken.

Interlock

ist ein doppelt gestricktes Gewirke, das die Qualität dicht, schwer und damit besonders formstabil macht. Interlock ist eine Bindung für feine, sehr dehnbare Maschenwaren, die von beiden Seiten ein rechtes Maschenbild zeigt. Hochwertige Unterwäsche, T-Shirts und Bettwäsche werden aus Interlock hergestellt.

Jabot

‹ppige, wasserfallähnliche Volant- und Rüschen-Drapierung auf den Vorderteilen von Blusen und Hemden.

Jacquard

Der Name stammt von dem französischen Erfinder Joseph-Marie Jacquard (1752-1834), der 1805 einen Webstuhl mit vielfältigen Musterungsmöglichkeiten erbaute. Diese Technik wurde für moderne Strick- und Webmaschinen weiterentwickelt. Dadurch kann man großflächige Muster erzielen, bei der jede Masche einzeln definiert ist. Feingezeichnete und variationsreiche Entwürfe bei Geweben und Maschenwaren sind möglich.

Janker

Der Janker wurde aus den bäuerlich-österreichischen Trachten entwickelt und bezeichnet Damen- oder Herrenjacken sowie Sakkos mit oder ohne Kragen im ländlichen Stil. Typische Elemente sind farbig abgesetzte Kanten und Taschen sowie Metall- oder Hornknöpfe (auch Hornimitatknöpfe).

Jeans

Die Erfindung der Jeans wird Levi Strauss® (1829-1902) zugeschrieben. Ursprünglich war die Jeans als strapazierfähige Arbeiterhose gedacht. Erst allmählich wurde sie zur allgemein akzeptierten Alltags- und Modehose. Heute ist die Jeans eine Allroundhose im ursprünglichen, typischen Five-Pocket-Schnitt wie auch in modischen Hosenschnitten. Jeans sind sehr pflegeleicht und für die Waschmaschine wie auch meist für den Trockner geeignet.

Jersey

ist ein allgemeiner Begriff für Maschenstoffe. Es gibt Singlejersey, Doppeljersey etc. Jersey ist ein leicht dehnbares, wunderbar weiches Gestrick mit einer leichten Rippenstruktur. Durch seine hohe Elastizität gewährt er optimale Passform und perfekten Tragekomfort. Zunächst nur für Unterwäsche verwendet, wird Jersey nun aufgrund seiner weichen, anpassungsfähigen Struktur im gesamten Textilbereich verarbeitet.

Kaftan-Bluse

nennt man einen Blusenstil, der sich am Kaftan - dem schmalen, langen und vorn offenen Kleidungsstück orientalischer Herkunft - orientiert.

Kaltschaum-Matratzen

Zeichnen sich ebenfalls durch hohen Liegekomfort und zudem durch ein geringeres Gewicht aus, das die Handhabung viel leichter macht. Auch sie sorgen dafür, dass der Körper optimal gestützt wird.

Kamelhaar

Für Kamelhaar verwendet man nur die Unterwolle vom Kamel oder Dromedar. Je feiner, desto wertvoller. Kamelhaar ist extrem weich, seidig glänzend und leicht. In der Mode wird dieses feine Tierhaar 100-prozentig oder mit Schurwolle gemischt zu Mäntel, Blazer oder Sakkos verarbeitet. Es ist sehr strapazierfähig.

Kammgarn

Kammgarn nennt man glatte, hochwertige Wollgarne oder auch wollähnliche Chemiefasergarne, aus dem die mittleren und kurzen Haare durch Kämmen entfernt worden sind. Dadurch entsteht eine besonders glatte und gleichmäßige Oberfläche.

Kapok

Die leichteste Naturfaser der Welt. Materialmischungen mit Kapok sind atmungsaktiv und seidig weich im Griff, und dabei umweltschonend in der Herstellung.

Kappnaht

Die Kappnaht wird zweimal gesteppt. Sie ist nicht nur sehr stabil, sondern Naht und Nahtversäuberung in einem. Sie wird immer dann genäht, wenn bei einem ungefüttertem Kleidungsstück auch das Innenleben besonders sauber verarbeitet sein soll oder die Nähte stark strapaziert werden.

Karottenform

Hosen in Karottenform sind im Hüft- und Oberschenkelbereich bequem weit geschnitten und laufen zum Fuß hin eng zu.

Kasack

Der Kasack ist ein bequemes Kleidungsstück für Damen, das gerade und hüftlang geschnitten ist und in der Taille gegürtet wird. Es wird mit und ohne ärmel angeboten.

Kaschieren

steht für das Verkleben zweier oder mehrerer Gewebelagen.

Kaschmir

Kaschmir ist die wertvollste Wollqualität überhaupt. Sie wird durch Auskämmen oder Auszupfen der feinsten Fellhaare der Kaschmir-Ziege gewonnen. Diese Haare ergeben eine sehr weiche, leichte, schmiegsame und seidig glänzende, wärmende Wolle - die jedoch sehr teuer ist. Kaschmir wird - auch als Beimischung - vor allem zu hochwertigen Pullovern, Mänteln, Kostümen und Anzügen verarbeitet.

Kellerfalte

Eine Keller- oder Quetschfalte sind zwei zueinander gelegte Falten, deren Ecken aneinander stoßen. Bei der Kellerfalte treffen die Faltenbrüche vorne in der Mitte der Faltentiefe aneinander.

K-Größe

K-Größen = Kurzgrößen. Ideal für Frauen unter 164 cm. Ihre Kurzgröße erhalten Sie, indem Sie Ihre Normalgröße einfach halbieren. Beispiel: Normal-Größe 40 durch 2 teilen = Kurz-Größe 20. Unsere Modelle in Kurzgrößen sind passformgenau auf kürzere Proportionen zugeschnitten, z.B. Arm-, Bein- oder Rocklänge, entsprechen aber in der Weite den Normalgrößen.

KIKA

Abkürzung für Kinderoberbekleidung.

Kimono-ärmel

ist eine lässige ärmelform, bei der Vorderteil und Vorderärmel, bzw. Rückenteil und Hinterärmel in einem Stück geschnitten sind.

Klassik-Dessins, klassische Dessins

Klassische Dessins sind traditionelle Muster, die ursprünglich der Männermode vorbehalten waren, inzwischen aber auch in die Damenmode eingezogen sind. Z.B. Hahnentritt, Pepita, Fischgrat, Glencheck oder Nadelstreifen.

Knickerbocker

nennt man eine weite, über das Knie reichende Hose, die mit einem Bund abschließt.

Kniebundhose

Die Kniebundhose reicht über das Knie und schließt mit einem Bündchen ab, ist aber im Gegensatz zur Knickerbocker am Bein und Knie eng anliegend.

Kofferkleid

Kleid aus knitterarmem, pflegeleichtem Material, das - aus dem Koffer genommen und aufgehangen - schnell wieder glatt wird.

Köper

ist der Sammelbegriff für Gewebe mit diagonalem Grat wie Gabardine oder Twill. Auch rustikale Baumwollstoffe in Köperbindung werden als Köper bezeichnet.

Kombi-Mode

Separat zu kaufende Kleidungsstücke, die untereinander kombiniert werden können. Aus relativ wenig Einzelstücken lassen sich auf diese Weise mehrere Outfits zusammenstellen.

Kontrastblenden

sind andersfarbige Formstreifen, z.B. an Hals- und ärmelabschluss und am Saumabschluss eines Kleidungsstückes.

Kopfumfang

So messen Sie Ihren Kopfumfang: Legen Sie sich ein Maßband möglichst straff knapp über den Ohren um den Kopf. Die Länge des benötigten Maßbandes entspricht Ihrem Kopfumfang.

Kreidestreifen

Kreidestreifen sind im Vergleich zum Nadelstreifen verschwommen wirkende, helle Längsstreifen, Kreidestrichen nachempfunden. Man findet sie vorwiegend bei Kostümen, Hosen, Röcken und Anzügen.

Kretonne

Kretonne ist eine mittelkräftige, dicht gewebte, strapazierfähige Qualität aus reiner Baumwolle. Meist findet man sie als Bettwäsche-Qualität.

Krimmer

Der Krimmer ist eine Plüschware mit höherem Flor. Die Pelzimitation mit stark gekräuselten Locken wird auch als Webpelz gehandelt.

Kummerbund

Der Kummerbund (von Hindi kamarband) wird im Orient zum Kaftan getragen und wurde zu Beginn des 20. Jh. durch britische Offiziere aus Indien nach Europa gebracht. Zunächst wurde er im Sommer anstelle der Weste zum Abendanzug getragen. Seit den 60er-Jahren gehört der Kummerbund "offiziell" zum Smoking. Er liegt wie eine Schärpe um die Taille, ist oft aus glänzenden Stoffen und hat eingearbeitete Querfalten.

Kunstleder

Unter Kunstleder werden lederähnliche Produkte gehandelt, denen meist ein Gewebe, Gestricke oder Gewirke zugrunde liegt. Kunstlederartikel werden auf unterschiedlichste Weise beschichtet, um das typische Lederaussehen zu imitieren.

Lambswool

ist die weiche, feine Wolle der Erstschur von sechs Monate alten Lämmern. Sie wird hauptsächlich für Strickwaren verwendet. Die starke Pillingneigung mit Knötchenbildung ist typisch.

Lamé

ist die Sammelbezeichnung für Gewebe mit Metallfäden oder glänzenden Effektgarnen.

Lammfell, Lammvelours

Das naturgewachsene Fell vom Lamm gehört zu den besten Pelzvelours-Qualitäten. Die kostbare Veloursleder-Oberfläche fühlt sich geschmeidig weich an. Die flach geschorene Fell-Innenseite hält an kühlen Tagen wunderbar warm.

Lammnappa

Lammnappa ist eine der edelsten Lederarten. Es zeichnet sich aus durch seinen dezenten Glanz, ist handschuhweich und besonders geschmeidig im Griff. Es verfügt über eine natürliche Elastizität und passt sich jeder Bewegung bequem an.

Landhaus-Stil

Dies ist ein Modestil, der sich an Tracht und Folklore (z.B. aus dem Alpenraum) orientiert.

Lasercut

wird die offenkantige Verarbeitung von Nähten mit spezieller Laser-Technik genannt, die verhindert, dass die Nahtränder ausfransen.

Latex-Matratzen

Latex-Matratzen gehören zu den orthopädisch hochwertigen Schlafunterlagen. Ihre Vorzüge: hohe Punkt-Elastizität und lange Haltbarkeit. Latex hat darüber hinaus angenehme hygienische Eigenschaften und ist sehr atmungsaktiv.

Latzhose

ist eine Hose mit angesetztem Latz vorne, der mit Trägern gehalten wird. Häufig wird sie sehr funktionell mit verschiedenen Taschen gearbeitet. Auch als strapazierfähige Berufsbekleidung bestens geeignet.

Layer-Effekt

Layer (engl.) bedeutet Schicht. Bekleidung mit diesem Effekt erweckt den optischen Eindruck von zwei übereinander getragenen Kleidungsstücken.

Layering

nennt man die Kombination von Kleidungsstücken, die in mehreren Schichten übereinandertragen werden. Vorzugsweise kurze über langen Kleidungsstücken. Auch Zwiebel-Look genannt.

Leder

Für Bekleidungsleder werden meist die gegerbten Tierhäute von Rind, Lamm, Ziege oder Schwein (=Porc), Hirsch oder Reh verwendet. Leder ist eines der ältesten Materialien der menschlichen Bekleidung. Für Oberbekleidung wird im Allgemeinen Nappaleder (Sammelbegriff für alle Ledersorten mit glatter, manchmal leicht glänzender Oberfläche) oder Veloursleder (samtige Oberfläche) bevorzugt. Lederbekleidung sollten Sie vor dem ersten Tragen gründlich mit einem guten Leder-Imprägniermittel einsprühen. Das schützt vor Wasserflecken und vermindert die Schmutzaufnahme. Behandeln Sie Leder nie mit scharfen Lösungsmitteln und schützen Sie es vor intensiven Lichtquellen. Außerdem sollten Sie feuchtes Leder keiner Hitze aussetzen und am besten auf Formbügeln bei Zimmertemperatur trocknen lassen. Wenn Sie Lederbekleidung bügeln, dann bitte stets von der linken Seite mit Bügeltuch und bei Wolltemperatur.

Lederimitat

Modisch ein absolutes Trendthema. Unter Lederimitaten versteht man Microfaser-Verbundstoffe (z.B. Amaretta) sowie beschichtete und speziell ausgerüstete Gewebe und Gewirke mit lederartiger Oberfläche. Ursprünglich als günstigere Alternative zum Naturmaterial Leder entwickelt, schätzt man es heute wegen seinen ganz spezifischen, absichtlich erzeugten Vorteilen: So kann Lederimitat wunderbar weich sein, hat meist eine ganz besonders gleichmäßige Oberfläche und ist häufig sogar maschinenwaschbar. Bitte beachten Sie dazu die Pflegeanleitung.

Leggings

Leggins waren ursprünglich hohe Ledergamaschen, bzw. die Lederbeinkleidung der nordamerikanischen Indianer. Heute ist Leggings die Bezeichnung für eine fußlose, blickdichte Strumpfhose, bzw. eine dünne, anliegende Hose, meist aus gewirkten Stoffen mit Elasthan.

Leinen

Aus dem meist blassgelben "Stängelbast" wird die Naturfaser Leinen gewonnen. Leinen zeichnet sich durch seine außerordentliche Festigkeit aus. Sein kühler Griff, seine Glätte, der leichte, edle Glanz und die gute Feuchtigkeitsaufnahme und -abgabe machen Leinen zur idealen Faser für hochwertige Sommerbekleidung. Die Schmutzempfindlichkeit ist relativ gering; Leinen wirkt antibakteriell. In der Mode - gerade in der Naturmode - wird Leinen heute besonders häufig zu Blusen, Hemden, Kleidern und Anzügen verarbeitet. Stoffe aus reinem Leinen neigen zum starken Knittern, ein vermeintlicher Nachteil, der jedoch zum lässigen Erscheinungsbild gehört: Leinen knittert edel! Der typische Leinenlook, kleine Garnverdichtungen, sind ebenfalls charakteristisch für Textilien aus Leinen. Um die Knitterneigung zu entschärfen, wird Leinen oft mit anderen, pflegeleichteren Materialien verarbeitet.

Leisurewear

ist ein Begriff für bequeme, legere Freizeitbekleidung.

L-Größen

L-Größen = Langgrößen Für große Frauen über 172 cm perfekt. Sie erhalten Ihre L-Größe, indem Sie Ihre normale Konfektionsgröße mal zwei nehmen. Beispiel: Normal-Größe 40 mal 2 nehmen = Lang-Größe 80. Bei der Mode in Lang-Größen werden alle passformwichtigen Längenmaße proportional angepasst.

Lingerie

ist der französischer Begriff für Wäschegeschäft.

Linon

Linon ist ein feines und leichtes Gewebe aus Leinen oder Baumwolle. Typisch für hochwertige Linon-Qualität ist die angenehm glatte und dichte Oberfläche. Linon wird in erster Linie zu Bettwäsche verarbeitet.

Loafer

nennt man einen College-Schuh mit unterschiedlich dekoriertem Lederriegel über dem Rist. Für Damen und Herren erhältlich.

Lochstickerei

Als Lochstickerei bezeichnet man eine Stickerei mit umstickten kleinen Löchern, die das Muster bilden.

Loden

Dichte Streichgarngewebe mit einer mehr oder weniger glatten Oberfläche aus Wolle, auch in Mischungen mit Edelhaaren wie Mohair, Alpaka oder Kaschmir. Es gibt Tuchloden ohne Strich und Strichloden mit Strich, der die Wasser und Wind abweisende Wirkung der Ware verstärkt.

ist ein Motiv mit Firmenzeichen oder Signet.

Luftpolstersohle

Federnde Luftkammern sorgen für einen stoßdämpfenden Auftritt und schonen so Wirbelsäule und Gelenke. Die Polster haben eine kälteisolierende Wirkung.

Lüster

nennt man die glänzende, feine Oberfläche bei Geweben.

Lumber

So bezeichnet man eine taillenkurze, sportliche Jacke, die im Gegensatz zum Blouson am Bund nicht schoppt.

Lurex

Lurex ist zugleich Marke und die Bezeichnung für ein glänzendes, metallisches Effektgarn. Lurex-Fasern werden vor allem in der exklusiven Abendmode, für modische Blazer, Kostüme und Blusen verwendet. Meist ist Lurex waschbar und reinigungsbeständig.

Lycra

LYCRA ist der geschützte Name für die hochwertige Elasthanfaser der Firma DuPont. Sie verleiht Kleidungsstücken dauerhaft Elastizität, optimale Passform und perfekten Sitz.

Lyocell

Ist eine Chemiefaser aus Zellulose. Sie ist sehr strapazier- und saugfähig und somit sowohl bei Bekleidung als auch im Bettwarenbereich vielseitig einsetzbar. Durch ihre überdurchschnittlich hohe Feuchtigkeitsaufnahme garantiert Lyocell ein natürliches, trockenes Schlafklima und ist somit das ideale Füllmaterial für Bettwaren.

Madeira-Stickerei

Madeira-Stickerei bezeichnet eine Durchbruchstickerei mit Bindlöchern in fortlaufenden Blüten- und Rankenmustern.

Madraskaro

Madraskaro ist die Bezeichnung für ein großes, unregelmäßiges Karo ohne Weißfond bei Baumwoll-Buntgeweben. Farben und Streifen in Kettrichtung sind deutlich anders als die Farben und Streifen in Schussrichtung. Der Name bezieht sich auf die indische Region Madras.

Make-up Töne

bezeichnen pastellige Farben wie sie in der Kosmetik üblich sind. Es sind Creme-, Beige-, helle Apricot- und Pfirsichtöne.

Mako-Satin

ist ein durch mercerisierte, supergekämmte, feinfädige, langstapelige Baumwolle dauerhaft seidig glänzendes, dichtes Gewebe.

Mako-Damast

Hierbei handelt es sich um einen Jacquard-Damast in reiner Makobaumwolle, eine sehr hochwertige Qualität mit weichen Griff und edlem Glanz. Makogewebe sind gleichmäßig fein und eignen sich besonders für Tisch- und Bettwäsche.

Manschette

Bündchen an den ärmeln von Hemden und Blusen, die oft wie am Kragen verstärkt sind. Manschetten werden durch angenähte Knöpfe oder spezielle Manschettenknöpfe gehalten.

Mantelkleid

Ein Mantelkleid ist durchgeknöpft, ein- oder zweireihig und meist mit Gürtel versehen. Häufig mit Reverskragen, aufgesetzten Taschen und Passen (Koller) wie bei einem Mantel.

Maritim-Stil, Marine-Stil

Moderichtung, die sich in den Farben und Dessins (traditionell Dunkelblau/Weiß/Rot, Streifen, Embleme), teils auch in den Stoffen an traditioneller Wassersportkleidung orientiert.

Maritime Farben

sind klare Sportfarben: Signalrot und -gelb, Königsblau und Marine, Weiß.

Markisenstreifen

Streifen von verschiedener Breite und in leuchtenden Farben werden kombiniert mit Weiß oder Beige. Auch breite zweifarbige Blockstreifen in Rot/Weiß, Blau/Weiß oder Grün/Weiß nennt man Markisenstreifen.

Marlene-Hose

nennt man die gerade geschnittene weite Hose, wie sie als Erste die Schauspielerin Marlene Dietrich getragen hat. Typische Details: Bundfalten und Aufschläge.

Matelasse

Plastisches Gewebe mit reliefartiger Musterung, die durch einen in das Gewebe eingebundenen Füllschuss entsteht. Die Ware wirkt wie gepolstert und gestoppt.

MAX Protect

Flecken- und schmutzabweisend, winddicht, kälte- und wasserabweisend sowie atmungsaktiv. Der Oberstoff nimmt keine Gerüche auf. Die Faser wirkt gegen Keime, Bakterien und UV-Strahlen.

Melange

Melange nennt man ein Gewebe aus verschiedenfarbigen Garnen, die bereits vor dem Spinnen unterschiedlich gefärbt werden. Typisch ist die so entstehende verwaschene Musterung mehrerer Farbtöne.

Membrane

Hauchdünne Folien, die zwischen Oberstoff und Futter liegen oder verbunden werden mit Oberstoff oder Futter (dann Laminate genannt). Die wichtigsten Membrantypen sind Sympatex® und Gore Tex®. Durch sie wird Outdoor-Mode wasser- und winddicht. Sie bleibt aber atmungsaktiv, Feuchtigkeit kann also nach außen weg transportiert werden. Diese Membranen sind nicht mehr aus der Funktionsmode wegzudenken.

Memory-Effekt

Immer gepflegt aussehen ist ganz einfach dank des innovativen Gewebes mit Erinnerungsfaktor. Selbst bei stärkster Faltenbildung nimmt der Oberstoff durch einfaches Glattstreichen ganz schnell wieder seine ursprüngliche Form an.

Mercerisieren

Ein nach dem Engländer John Mercer benanntes, chemisches Ausrüstungsverfahren, bei dem ein dauerhafter, wasch- und reinigungsbeständiger Glanz erzielt wird. Die Geschmeidigkeit und Haltbarkeit wird verbessert, die Brillanz und Leuchtkraft der Farben erhöht.

Merino-Wolle

Merino nennt man die Wolle des Merino-Schafs. Merino-Schafe sind eine besondere Rasse von Feinwollschafen, die speziell für die Schur gezüchtet werden. Ihr dichtes Vlies ergibt eine feine, lange, stark gekräuselte Wolle, die sich herrlich weich anfühlt und äußerst angenehm zu tragen ist. Diese hochwertige Woll-Qualität ist obendrein sehr elastisch und kann sogar bis 40 Grad in der Maschine gewaschen werden, ohne zu verfilzen oder die Form zu verlieren. Merino-Wolle wird vor allem für feine Pullover, Sakkos und Kostüme sowie edle Strickwaren aller Art verwendet.

Meryl

Meryl ist ein Markenname für bestimmte Polyamidgarne und bezieht sich nicht auf eine Faser, sondern auf einen fertigen Stoff. Die Qualitätspalette ist sehr vielfältig und umfasst sowohl Strick- und Wirkware als auch Webereiprodukte. Sie sind weich, atmungsaktiv und angenehm leicht, außerdem bi-elastisch, formstabil und äußerst pflegeleicht.

Microfaser-Satin

Die ideale Verbindung von glattem, edel schimmerndem Satin und temperaturausgleichender Microfaser - perfekte Bettwäsche-Qualität für einen erholsamen Schlaf.

Microfaser-Velours und -Frottee

Unsere wärmendsten Betttuch-Qualitäten! Temperaturausgleichend, angenehm angeraut, pillingarm und bügelfrei.

Mikrofaser

Mikrofaser ist eine moderne High-Tech-Faser, meist aus Polyester oder Polyamid, die feiner ist als der feinste natürliche Faden aus Seide. Millionen microfeiner Filamente bilden ein Gewebe, durch das Wind und Regen nur schwer eindringen können, die dampfförmige Körperfeuchtigkeit aber gut verdunsten kann. Kleidungsstücke im Sportbereich aus Microfaser sind federleicht, geschmeidig und weich, dabei enorm strapazierfähig, Wind und Wasser abweisend und atmungsaktiv.

Military-Stil

Sehr sportlicher Stil, abgeleitet von Militäruniformen: z.B. mit Schulterriegeln, Brustpatten, Zierpaspeln. Häufig in den typischen Militärfarben wie Khaki, Oliv, Schlamm, Sand oder Braun.

Millefleurs

Französisch für "tausend Blumen". Allover-Muster mit sehr dicht gestreuten kleinen Blümchen, in Jacquard- oder Drucktechnik ausgeführt.

Million

Wärmendes, hygienisches Füllmaterial für Jacken und Mäntel. Die feinen Fasern schaffen kleine Luftpolster und sorgen so für kuschelige Wärme. Vom Wärmegrad vergleichbar mit Daune, doch weitaus pflegeleichter. Ideal für Allergiker.

Minderung

Beim Stricken ist damit das Verringern der Maschenzahl durch Zusammenstricken von Maschen gemeint. Die Minderungsstellen sind im Gestrick deutlich zu sehen und stellen ein Qualitätsmerkmal für exakt in Form gestrickte Ware dar.

Minimizer

BH, der die Büste optisch verkleinert.

Mischfaser

Als Mischgewebe bezeichnet man Gewebekompositionen aus Naturfasern oder Naturfaser und Chemiefaser bzw. verschiedener Kunstfasern. Die so entstehenden Garnmischungen vereinen in sich meist die Vorteile der verschiedenen Ausgangsmaterialien: So bietet z.B. die Kombination aus Baumwolle und Polyester im Tragekomfort Vorzüge der Naturfaser, ergänzt durch die Pflegevorteile der Kunstfaser. Sehr beliebt ist auch die Mischung mit Elastikfasern.

Modal ist eine Chemiefaser auf der Basis von Buchen- oder Fichtenholz. Das weiterentwickelte Viskosegewebe aus reiner Zellulose hat ähnliche Eigenschaften wie Baumwolle, ist jedoch strapazierfähiger. Es wird häufig für Tisch- und Bettwäsche, Kleider, Blusen und Hemden sowie Nachtwäsche und Strickwaren verwendet. Es ist knitterarm, formbeständig und trocknet schnell.

Mohair

Mohair heißt die langhaarige, feinflauschige Wolle der Angora-Ziege (nicht zu verwechseln mit Angora, der Wolle des Angora-Kaninchens). Die Tiere werden ein bis zweimal pro Jahr geschoren und liefern etwa 2 kg Wolle pro Schur. Mohairwolle ist langlockig, stark glänzend, angenehm leicht und wunderbar warm. Mohair wird für edle Pullover und Schals verwendet. Unser Tipp: Handwäsche!

Moiré

Die Oberfläche ist gekennzeichnet durch eine wellenartige oder holzgemaserte Musterung. Der Lichtbrechungseffekt ist so unregelmäßig, dass eine sich ständig verändernde Dessinoptik entsteht.

Molton

Es handelt sich um eine beidseitig angeraute, schwere Biber-Qualität. Molton verfügt über ein gutes Wärmeisolationsvermögen, es nimmt viel Feuchtigkeit auf und hat einen weichen Griff. Verwendung findet es als Bettauflagen, leichtere Schlafdecken, Bettlaken und Wickeltücher.

Mokassin

Ursprünglich Schuh der Indianer mit seitlich hochgezogener Sohle, die an das Oberleder angesetzt wurde. Die heutigen Mokassins sind Variationen dieses biegsamen Typs.

Monochrom

Einfarbig wirkende Kombinationen unterschiedlicher Materialien und Oberflächen in gleicher Farbnuance.

Mouliné

Zwirn aus zwei oder mehr unterschiedlichen Garnen. Der Begriff wird auch für Stoffe aus Mouliné-Zwirnen verwendet. Die Optik ist ähnlich dem Melange-Effekt.

Multicolor

Bezeichnung für Gewebe, die mit vielfarbigen Garnen oder Zwirnen gewebt sind, den sogenannten Multicolorgarnen oder -zwirnen. Die Optik kann melangeartig-uni oder aber sichtbar vielfarbig sein.

Musselin

Musselin, benannt nach der irakischen Stadt Mossul, ist ein leichter und locker gewebter Stoff aus Baumwolle, Viskose, Wolle oder Mischungen. Das Gewebe ist besonders weich im Griff und hat einen fließenden Fall. Musseline haben eine zartflusige Oberfläche und sind überwiegend weich ausgerüstet.

Nadelstreifen

Nadelstreifen sind kontrastfarbige, meist helle nadelfeine Längsstreifen auf dunklem Fond. Die Rapportbreite liegt bei ca. 0,5 -3 cm. Der Nadelstreifen findet sich vorwiegend bei Damen- und Herrenanzügen, Hosen und Röcken, vereinzelt auch bei Blusen.

Nahttaschen

Diese Taschen werden in eine vorhanden Seitennaht oder auch Wiener Naht mit eingearbeitet und sind so fast unsichtbar.

Nappaleder

Nappaleder erkennt man an seiner glatten, geschmeidigen, häufig leicht genarbten Oberfläche. Diese feine Oberflächenstruktur ergibt sich aus der ursprünglichen Tierhaut und ist typisch für die natürliche Ausstrahlung des Leders. Jedes Modell aus Nappaleder hat daher einen individuellen Charakter. Lederbekleidung sollten Sie vor dem ersten Tragen gründlich mit einem guten Leder-Imprägniermittel einsprühen. Das schützt vor Wasserflecken und vermindert die Schmutzaufnahme. Behandeln Sie Leder nie mit scharfen Lösungsmitteln und schützen Sie es vor intensiven Lichtquellen. Außerdem sollten Sie feuchtes Leder keiner Hitze aussetzen und am besten auf Formbügeln bei Zimmertemperatur trocknen lassen. Wenn Sie Lederbekleidung bügeln, dann bitte stets von der linken Seite mit Bügeltuch und bei Wolltemperatur.

Natuals

sind Naturtöne: Farben, wie sie in der Natur vorkommen. Beispiele: Sand, Oliv, Elfenbein, Schlamm, Wollweiß.

Naturfaser

Dies ist ein Sammelbegriff für sämtliche in der Natur vorkommenden Fasern, die nicht chemisch entwickelt wurden. Zu Naturfasern zählen z.B. Baumwolle, Leinen, Seide und Wolle.

Neckholder

Von der Büste um den Nacken geführte Träger an Tops, BHs, Blusen, Kleidern und Bade-/Strandmode nennt man Halterneck oder auch Neckholder.

Neutrals

sind unauffällige, gedeckte Farben, die zu allem passen. Beispiele: Grau, Beige, Dunkelrot, Anthrazit.

Nicki-Velours

Nicki ist ein Wirkplüsch, ein feiner Jersey-Stoff mit samtähnlicher, kurzfloriger Oberfläche. Er wird in der Regel aus Baumwolle, Viskose oder auch weichen synthetischen Fasern hergestellt. Er ist elastisch, samtig-kuschelweich und passt sich jeder Bewegung an. Darum ist Nicki-Velours - häufig auch Nicki-Plüsch genannt - einer der Lieblingsmaterialien für bequeme Homewear und praktische Kinderbekleidung.

Norweger-Muster

Ist ein Folkloremuster aus dem Ursprungsland Norwegen. Meist sieht man es auf Strickwaren in zwei oder mehreren Farben mit landestypischen Motiven wie Eiskristallen, Rentieren, Tannenbäumen, die oft bordürenartig angeordnet sind.

Nubukleder

Typisch für Nubukleder ist die samtige Oberfläche, die durch vorsichtiges Anschleifen auf der Narbenseite entsteht. Das Leder erhält dadurch seine feinsamtige Oberflächenstruktur. Nubuk wird in erster Linie für hochwertige Lederbekleidung, Schuhe und Handschuhe verwendet. Lederbekleidung sollten Sie vor dem ersten Tragen gründlich mit einem guten Leder-Imprägniermittel einsprühen. Das schützt vor Wasserflecken und vermindert die Schmutzaufnahme. Behandeln Sie Leder nie mit scharfen Lösungsmitteln und schützen Sie es vor intensiven Lichtquellen. Außerdem sollten Sie feuchtes Leder keiner Hitze aussetzen und am besten auf Formbügeln bei Zimmertemperatur trocknen lassen. Wenn Sie Lederbekleidung bügeln, dann bitte stets von der linken Seite mit Bügeltuch und bei Wolltemperatur. Speckränder, verklebte oder verschmutzte Stellen - z.B. an Tascheneingriffen, Kragen und Bündchen - reiben Sie am besten mit der Kreppbürste oder einem Ledergummi ab. Grobe Verschmutzungen können Sie mit einem Velours-Cleaner ausradieren. Bei Öl- und Fettflecken empfiehlt sich die vorsichtige Behandlung mit einem Lederreinigungsspray bzw. mit einem Fleckentfernungsspray. Bitte erst an einer verdeckten Stelle auf Farbveränderungen überprüfen! Aufsprühen und mit einem Baumwolltuch abreiben. Bei groben Verschmutzungen verwenden Sie anstelle des Baumwolltuchs eine Kreppbürste oder einen Veloursstein. Kugelschreiberstriche entfernen Sie, indem Sie sie mit Tesaband bekleben, fest andrücken und darüber reiben, dann den Streifen abziehen und den Rest mit Leder-Radierer ausradieren.

Nylon

Eine besonders fein herstellbare Chemiefaser aus Polyamid, die in seinen Eigenschaften der Seide ähnelt und wesentlich pflegeleichter ist. Seit den 50er Jahren ist es aus der Modewelt nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder, Nylon ist strapazierfähig, knittert nicht und trocknet schnell. Das macht Nylon zum idealen Material für sportliche wie elegante Kleidungsstücke.

Öko-Tex Standard 100

Der Öko-Tex Standard 100 ist ein Gütesiegel für schadstoffgeprüfte Textilien, die bestimmte vorgeschriebene Grenzwerte an chemischen Inhaltsstoffen nicht überschreiten. Das Label wird u.a. vom Forschungsinstitut Hohenstein für jeweils ein Jahr vergeben, kann aber von den Firmen jeweils für ein Jahr wieder verlängert werden.

Ösen

Ösen sind geschlossene Metallringe, die oft ins Material eingepresst sind. Sie dienen z.B. zum Durchziehen von Bändchen, zum Befestigen von Haken etc. Ösen werden häufig aber auch nur als Dekor verwendet.

Offwhite

bezeichnet eine Farbe: kein strahlendes, sondern ein "gebrochenes", leicht abgetöntes Weiß.

Op Art-Muster

Op Art heißt "Optical Art" und steht für eine Kunstrichtung der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Wirkung dieser streng geometrischen Muster kann dreidimensional sein oder Bewegung vortäuschen. Die Muster finden sich als Druckdessins auf Web- und Maschenstoffen, aber auch als Intarsien bei Strickware.

Opaque

ist das französische Wort für undurchsichtig. In der Mode: blickdicht.

Opulent

üppig, reich.

Organza

Organza ist ein hauchzartes, transparentes Gewebe aus Natur- oder Chemiefasern. Aufwändige Ausrüstungsverfahren verleihen dem federleichten Edelgewebe dauerhaft Stand. Organza wird daher in erster Linie für aufwändig gebauschte oder drapierte Abendmodelle in interessanten, voluminösen Schnitten verwendet, aber auch für edle Blusen oder als Einsatz u.a. bei Durchbrucharbeiten.

Ornamentale Dessins

Ornamente sind kunstvoll verschlungene Schmuckformen, die in jedem Kulturkreis und jeder Stilepoche (Kulturkreis: z. B. fernöstlich, orientalisch, Stilepoche: z.B. Antike, Jugendstil) zu finden sind. Sie sind Vorbild und Inspirationsquelle für verschiedenste Druckdessins.

O-Typ

Der O-Typ besitzt einen rundlichen Körper, oft mit viel Bauch. Meist haben Oberweite und Hüftpartei fast den gleichen Umfang. Deswegen können Oberteile und Unterteile in der gleichen Größe bestellt werden. Unsere Figurberatung zeigt Ihnen, in welcher Kleidung Sie eine perfekte Figur machen.

Outdoor-Mode

Outdoor-Mode ist eine Art von Bekleidung, die in Material und Ausführung für das Tragen im Freien geeignet ist. Das Material schützt oft gegen Wind und Wetter.

Outfit

ist das englische Wort für Garderobe, Ausstattung. Gemeint ist das Gesamtbild der Kleidung von Hut bis Schuh.

Outwashed Look

Modische Gebraucht-Optik, die durch Auswascheffekte erlangt wird.

Overall

"Overall" ist englisch und bedeutet "über alles". Ein Overall war ursprünglich ein einteiliger Schutzanzug. Er besteht aus einem Hemd und einer Hose, die in der Taille zusammengenäht sind. Ein Overall wird meist als Monteuranzug ("Blaumann") oder auch als Skianzug verwendet. Auch modisch gewinnt der Overall in verschiedensten Ausführungen immer wieder an Bedeutung.

Overdressed

ist der englische Begriff für zu vornehm angezogen, zu feierlich für den Anlass gekleidet.

Overlock-Stich

Overlock-Stiche verwendet man zum gleichzeitigen Zusammennähen und Versäubern von Kanten. Sie können als Zierstiche auch kontrastfarbig sein.

Overshirt

bezeichnet ein sehr weites, lässiges Hemd zum Darübertragen.

Oversized

Englischer Begriff für alle übergroßen, sehr geräumig geschnittenen Kleidungsstücke.

Pailletten

"Paillette" stammt aus dem Französischen und bedeutet "Flitter". Pailletten sind glitzernde Metall- oder Kunststoffplättchen, die vor allem auf festliche Damenkleidung aufgestickt oder aufgeklebt werden.

Paisley

sind verschnörkelte orientalische Dessins mit nierenförmigen oder tropfenähnlichen Motiven. Andere Bezeichnung: Kaschmir-Muster, benannt nach dem gleichnamigen Bundesstaat in Indien.

Palazzo-Hose

Eine Palazzo-Hose ist eine lange Hosenform, die an der Hüfte anliegt, aber einen weiten, bequemen Beinschnitt besitzt. Sie wird aus fließenden Stoffen gefertigt.

Panama

ist ein poröses, glattes Gewebe mit würfelartigem Bindungsbild.

Panneaux

sind Muster, die in abgepassten Längen gewebt, gestrickt oder gedruckt sind.

Pannesamt

Pannesamt bietet alle Eigenschaften von normalem Samt plus die modisch strukturierte Optik, die dadurch erzielt wird, dass der natürliche Flor des Samtes durch Bügeln oder Pressen in beliebigen Mustern flachgedrückt (panniert) wird.

Pareo

ist ein großes bedrucktes Strandtuch, das um die Hüfte geschlungen werden kann. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, das Tuch zu drapieren und zu knoten. So können viele Kleider- und Rockformen entstehen. Das Dessin ist oft auf den Badeanzug oder Bikini abgestimmt.

Parka

bezeichnet eine sportliche, lange Jacke mit Tunnelzug an Taille und Saum, oft mit Kapuze und mit Pelz oder Plüsch gefüttert. Modisch immer wieder im Kommen!

Partiell

bedeutet teilweise.

Paspeln

Schmale schmückende Streifen in kontrastierenden Farben und Materialien zum Kanteneinfassen oder Akzentuieren von Nähten werden als Paspeln bezeichnet.

Passe

Die Passe (auch Sattel genannt) ist ein angesetztes Stoffteil, das sich bei Hemd, Jacke oder Bluse im Schulterbereich, bei Hose oder Rock unterhalb des Bundes befindet. Beim Hemd entfällt dadurch der Schulterabnäher, das Rückenteil kann in Kräuseln oder Falten gelegt werden.

Patchwork

stammt aus dem Englischen und bedeutet "Flickwerk". Ursprünglich war ein Patchwork ein von nordamerikanischen Siedlerfrauen aus Stoffresten verschiedener Farben und Mustern zusammengesetzter Stoff für Decken. Gegen Ende der 1960er wurde Patchwork als bedruckter Modestoff von Yves Saint Laurent besonders für Kleider im Gipsy-Look wieder entdeckt. Patchwork wird in kunstvollen Mustern, heute auch aus Leder, entweder tatsächlich aus Einzelstücken verarbeitet oder in Patch-Optik bedruckt bzw. gewebt.

Patina

ist die Bezeichnung für ästhetisch gealtertes Aussehen.

Pattentasche

Eingeschnittene Tasche, deren Eingriff durch eine Klappe (=Patte) abgedeckt ist.

Pepita

nennt man ein kleines, meist zweifarbiges Karo. Die Rapportgröße beträgt bis zu 1 cm, bei größeren Karos spricht man von Blockkaro oder Küchenkaro, wozu auch das Bäckerkaro gehört.

Persianer

ist das lockige Fell von sehr jungen Lämmern des Karakul-Schafes.

Pfeffer und Salz

Diese Bezeichnung ist mit einer Schwarz-Weiß-Farbigkeit verbunden, die durch die Mischung einen Anthrazitcharakter bekommt.

Pfirsichhaut

Der Begriff bezieht sich auf den samtartigen Flaum der rechten Warenseite. Dieser entsteht durch wiederholtes Rauen oder Schmirgeln. Das Gewebe ist an seinem kurzen Faserflor zu erkennen, der im Vergleich mit Velours oder Flausch nicht ganz so dicht ist. Wird auch als Aprikosenhaut bezeichnet.

Pikee

ist ein leichtes Gewebe mit waffelartiger oder körniger Oberfläche. Diese fühlt sich auf der Haut besonders leicht und angenehm an. Durch die Struktur ist es zugleich besonders saugfähig. Aufgrund dieser positiven Eigenschaften wird gewebter Pikee besonders gerne für sportliche Hemden und Blusen, im Bereich der Heimtextilien für Hand- und Saunatücher verwendet. Gewirkter Pikee ist das typische Material der klassischen Polo-Shirts.

Pilling

Unter diesem Begriff versteht man knötchenartige Faserbündelungen auf der textilen Warenoberfläche, die durch wiederholtes Reiben entstehen und das Kleidungsstück unattraktiv aussehen lassen. Bei Naturfasern tritt dieser Effekt öfter auf als bei Chemiefasern. Abhilfe kann man durch eine spezielle Anti-Pilling-Ausrüstung schaffen.

Pilotenhemd

nennt man ein anliegendes Herrenhemd mit aufgesetzten Taschen und Schulterriegeln.

Piratenhose

ist eine eng anliegende, dreiviertellange Damenhose mit Seitenschlitzen.

Plaidkaro

Plaid ist ursprünglich ein schottischer ‹berwurf oder eine Reisedecke mit mehrfarbigem, großem Karo. Heute findet der Stoff, der aus Wolle, Wollmischung, Baumwolle sowie aus Chemiefasern und Mischungen mit Naturfasern gearbeitet wird, Verwendung für Decken, Tücher, Umschlagtücher und als Mantel- oder Jackenfutter.

Platzierter Druck

Druckmotiv, das an einer bestimmten Stelle eines Kleidungsstückes platziert wird, im Gegensatz zum Allover-Muster oder einem Muster, das bei jedem Modell an einem anderen Platz erscheint.

Plissee

Plissee kommt vom französischen Wort "pli", das "Falte" bedeutet. Unter einem Plissee versteht man eine schmale, regelmäßig gepresste Falte in einem Gewebe, bzw. ein gefaltetes Gewebe. Anordnung und Breite der Falten sind vielfältig. Dauerhaft sind sie nur bei Synthetik-Materialien.

Plüsch

Plüsch ist ein Samtgewebe mit mindestens 1 mm Florhöhe. Die hochflorigen, sehr dicht gewebten Stoffe werden als Pelzimitat meist für Kinder- und Damenmode, aber auch für den Deko- und Möbelsektor verwendet.

Polokragen

Hemden, Blusen, Shirts oder Kleider können mit Polokragen gearbeitet sein. Es ist ein Kragen mit kurzer Knopfleiste.

Polyacryl

Polyacryl gehört zur Gruppe der synthetischen Fasern. Die Fasern werden meist gekräuselt und erhalten dadurch eine hohe Bauschigkeit, die der natürlichen Eigenschaft der Wolle nahe kommt. Polyacryl ist warm und weich, dabei aber pflegeleicht und knitterarm sowie lichtbeständig, reiß- und scheuerfest. Es wird rein, aber auch in Mischungen, z.B. mit Wolle, verarbeitet. Vor allem bei Kleiderstoffen, Strickwaren, Pelzimitationen oder Polster- und Vorhangstoffen wird Polyacryl verwendet.

Polyamid

Polyamid gehört zu den synthetischen Fasern. Es ist federleicht, elastisch und dabei extrem reiß- und scheuerfest. Die hohe Elastizität bedingt eine geringe Knitterneigung und rasche Knittererholung. Polyamid ist besonders pflegeleicht und trocknet schnell. Wasser perlt fast vollständig ab. Verwendet wird Polyamid unter anderem für Sport- und Wetterbekleidung, Damenwäsche, Miederwaren, Damenstrumpfhosen, Bademoden (in Kombination mit Elasthan), Blusen, Hemden, Futterstoffe, textile Bodenbeläge, Schirmstoffe und Duschvorhänge. Es wird rein, aber auch in Mischungen, z.B. mit Wolle, Baumwolle, Viskose oder Modal verarbeitet.

Polyester

Polyester gehört zu den synthetischen Fasern. Polyestergarne sind sehr viel gleichmäßiger als Naturfasern. Texturiertes, d.h. gekräuseltes Polyester ist wärmeisolierend. Glatte Fasern hingegen kühlen angenehm. Dadurch kann aus Polyester ebenso ein wärmender Pullover wie kühlende Sommerbekleidung hergestellt werden. Aufgrund der hohen Elastizität und geringen Knitterneigung ist Polyester besonders pflegeleicht. Polyester findet Verwendung bei Anzug-, Kostüm- und Kleiderstoffen, bei Hemden, Blusen, Freizeitbekleidung sowie bei Wetterbekleidung, Krawatten und Schals. Im Dekobereich sind Gardinen und Vorhangstoffe zu nennen. Mikrofasern aus Polyester werden in allen textilen Bereichen eingesetzt.

Polynosic

Bei dieser hochwertigen Qualität handelt es sich um eine aus Zellulose hergestellte Spezialviskosefaser. Sie ist weitaus strapazierfähiger als normale Viskose und bietet eine wesentlich höhere Form- und Größenstabilität. Polynosic eignet sich besonders gut für Mischungen mit Baumwolle und kann ähnlich wie diese mercerisiert und knitterfrei ausgerüstet werden.

Polypropylen (PP)

PP ist ein synthetischer Faserstoff. Es ist feuchtigkeitsabstoßend, sehr strapazierfähig, besonders wärmeisolierend und lichtbeständig. Aufgrund des sehr guten Feuchtigkeitstransportes und der schnellen Trocknungszeit wird PP für Unterwäsche und Sporttextilien verarbeitet. Außerdem sind die Textilien kochbeständig, sehr leicht und gut recycelbar (wiederverwertbar). PP wird auch für Markisen, Gartenmöbelbezüge und Teppichböden verwendet.

Polyurethan-Beschichtung (PU)

Durch eine PU-Beschichtung werden Gewebe wetterfest und bekommen eine glatte Oberfläche. Diese kann matt oder glänzend sein und auch geprägt oder bedruckt werden. Die meisten Lederimitate sind PU-beschichtet.

Poncho

Ponchos kommen aus Mittel- und Südamerika. Sie sind ein ärmelloser ‹berwurf im Stil des Indianer-Ponchos. Ponchos sind viereckig, rund oder im Rhombenschnitt gestaltet.

Popeline

Popeline ist ein besonders dichtes Gewebe aus feinen Baumwoll-, Woll- oder Kunstfasergarnen. Typisch für Popeline ist die feinrippige Struktur und der feine Glanz. Popeline wird bevorzugt zu sportlichen Hemden oder Blusen und Mänteln oder Outdoor-Jacken verarbeitet.

Posamente

ist Sammelbegriff für dekorative Besätze in Form von Borten, Biesen, Fransen, Litzen, Kordeln, Tressen, Schnüren, Rosetten, Pompons und Quasten für Bekleidung.

Prinzess-Form

Schnitt in der Damenmode für Kleider und Mäntel, bei dem durch Zusammennähen mehrerer Stoffbahnen und Taillierung eine leicht glockig schwingende Form erzeugt wird.

Pucci®-Dessins

Ursprünglich vom italienischen Modeschöpfer Pucci kreierte Muster auf Seidenjersey. Es handelt sich um grafische Druckdessins mit kurvigen, runden fantasievollen Formen in typischen bunten Kolorits (Pink, Gelb, Türkis, Mint, Flieder).

Puffärmel

bezeichnet einen kleinen, stark gebauschten, angerüschten ärmel mit Bündchen.

Pullover

"Pull-over" kommt aus dem Englischen und bedeutet "zieh über". Ein Pullover ist ein gestricktes oder gehäkeltes Oberteil zum ‹berziehen, das unterschiedliche Kragenformen haben kann.

Pullunder

ist ein ärmelloser Pullover, unter dem Blusen oder Shirts getragen werden können.

Pumps

sind weit ausgeschnittene, an der Ferse geschlossene Damenschuhe mit bequemen Block- oder hohen Pfennigabsätzen.

Puristisch

In der Mode bedeutet dies schlicht in der Form- und Farbgebung.

Push-Up

ist ein BH, der durch seine spezielle Konstruktion die Büste optisch vergrößert und anhebt.

Pyjama-Hose

ist eine weite Hose a la Pyjama aus leichten Stoffen mit Tunnel- oder Gummizug im Bund.

Pyjamastreifen

sind Streifenmuster in dezenten Farbkombinationen, wie sie für klassische Herrenpyjamas verwendet werden.

PUR-Laufsohle

PUR ist ein Sohlenmaterial, das für die Herstellung von Formsohlen verwendet wird. Da es durch die Reaktion zweier flüssiger Komponenten entsteht, kann es exakt in Form gebracht werden. Ein Vorteil, der spürbar ist - auf Schritt und Tritt.

Pure Wear

nennen wir unseren höchsten Standard für ökologisch optimierte und schadstoffgeprüfte Textilien aus reiner Baumwolle. Alle Produkte, die wir unter diesem Qualitätssiegel anbieten, sind optimal schadstoffbefreit und ganz besonders hautverträglich.

Quetschfalte

Eine Quetschfalte sieht aus wie eine Kellerfalte. Einziger Unterschied: Bei der Quetschfalte treffen die Faltenbrüche auf der Innenseite der Faltentiefe aneinander.

Quick Dry®

bezeichnet eine Materialmischung aus hochwertigem Polyester und hautfreundlicher Baumwolle, die Ihnen dank ihrer funktionellen Eigenschaften ein trockenes und angenehmes Tragegefühl bietet. Quik DRY ist atmungsaktiv, hautsympathisch, schnell trocknend, pflegeleicht, feuchtigkeitsregulierend und formstabil.

Radlerhose

nennt man oberschenkellange, hautenge Hosen aus elastischen, manchmal auch glänzenden Materialien nach dem Vorbild der Radrennfahrerhosen.

Raglanärmel

Beim Raglanärmel sind ärmel- und Schulterteil aus einem Stück geschnitten. Die Raglannaht verläuft im Vorder- und Rückenteil vom Hals schräg zum Armloch. Die weite Form gibt viel Bewegungsfreiheit.

Ralleystreifen

sind sportliche, farblich abgesetzte Seitenstreifen, häufig aus Stretchstoffen.

Rautenmuster

Die Figurform Raute ist ein auf der Spitze stehendes Viereck (von der geometrischen Figur Rhombus abgeleitet). Rauten werden als Allover-Muster oder platziert als Schmuckelement eingesetzt. Typisches Dessin für Intarsien-Pullover. Andere Bezeichnungen: Argyle-Dessin, Burlington-Muster.

Rayon

ist die englische Bezeichnung für Viskose.

Reiter-Stil

Damenoberbekleidungs-Stil, der sich an der Reitsportbekleidung ausrichtet. Typisch sind taillenbetonte Sakkos (oft mit Schoß) und um Hüfte und Oberschenkel weite und dann eng anliegende Hosen (zu Stiefeln).

Reliefstruktur

Plastisch hervortretende, erhabene Struktur bei Maschenwaren und Geweben.

Renforcé

Beim Renforcé handelt es sich um ein Fein- oder Dichtnesselgewebe. Gebleicht, gefärbt oder bedruckt wird das Gewebe für Hemden und Kleider, häufig auch für Bettwäsche verwendet.

Reptil-Optik

Reptil-Optiken empfinden das Hautbild eines Reptils nach. Es können z.B. Drucke mit Schlangenmuster oder Krokodildessin sein.

Retro-Look

Darunter versteht man das Wiederaufleben früherer Moderichtungen ( z.B. der 50er oder 60er Jahre) in zeitgemäßen Variationen.

Revers

Revers bedeutet Umschlag, Aufschlag oder Klappe. Ein Revers ist die nach außen geschlagene Vorderkante eines Mantels oder Sakkos. Revers gibt es in verschiedenen Längen und Breiten, je nach aktuellem Modestil. Bei Revers oder auch Reverskragen unterscheidet man zwischen einem fallenden Revers, das eine nach unten weisende Revers-Spitze aufweist (nur beim Einreiher); einem steigenden Revers, das eine nach oben weisende Revers-Spitze besitzt (auch Spitzfasson genannt) und einer geraden oder geschwungenen Revers-Kante.

Reversible

Stoffe, die zwei schöne, aber unterschiedliche Seiten haben, und beidseitig tragbar sind, nennt man reversibel. Zum Beispiel eine kreppartige, matte Oberseite und eine glänzende, glatte Unterseite.

Rippware

ist eine Maschenware, bei der sich rechte und linke Maschen abwechseln (jeweils eine oder mehrere) und beide Warenseiten gleich aussehen (z.B. Doppelripp, Feinripp).

Rips

Dies ist ein Gewebe, das durch verschieden starke Garne oder durch eine bestimmte Bindungstechnik ausgeprägte Rippen aufzeigt. Die Rippen verlaufen meistens quer.

Rolli

bezeichnet Pullover oder Shirts mit Rollkragen.

Rollkragen

nennt man einen langen, rund gearbeiteten halsnahen oder halsfernen Kragen, insbesondere bei Wirkwaren (Pullover, Shirts), der ein oder mehrmals nach außen gefaltet wird.

Römerstreifen

sind gleich breite Streifen in kräftigen, kontrastreichen Farben mit Weiß (z. B. Blau/Weiß). V.a. bei Hemden und Blusen.

Romantik-Look

Der Romantik-Look ist eine jugendliche Frauenmode, die gegen Ende der 1960er aufkam. Die Markenzeichen des Romantik-Looks sind bunte, spitzen- und rüschenbesetzte Baumwollkleider, häufig mit Blümchenmuster.

Rüsche

Eine Rüsche ist ein durch Einziehen, Falten oder Umbügeln gefalteter Stoffbesatz, der aus einem geraden Stoffstreifen geschnitten ist. Rüschen werden oft bei Trachten oder beim Romantik-Look benutzt, um Blusen oder Röcke zu verzieren.

Sabots

Französisch für Holzschuhe. In der Damenmode werden meist etwas elegantere Schuhe, die hinten offen sind und mehr oder weniger Absatzhöhe besitzen, als Sabots bezeichnet.

Safari-Stil

Sportlicher Stil, der sich an Kolonial-Uniformen orientiert. Mit Schulterklappen, Gürteln, aufgesetzten Taschen. Er wird variiert für Jacken, Hemden, Blusen und Kleider.

Sakko

Ursprünglich untailliertes, gerade geschnittenes Jackett, das um 1867 aufkam, damals mit Hose aus gleichem Stoff. Das Sakko bzw. der Sakkoanzug unterlag vielfachen Schnittvariationen. Seit den 1990ern dominieren schmale Schnitte. Der kombinierter Herrenanzug besteht aus einem Sakko bzw. Jackett mit andersfarbiger Hose, aber aufeinander abgestimmten Stoffen.

Samt

Edles Spezialgewebe mit 1 bis 3 mm hohem Flor. Samtarten mit mehr als 3 mm Florhöhe werden als Plüsche bezeichnet. Samt war schon im Mittelalter eine der edelsten Qualitäten der Modewelt. Auch heute noch ist Samt - vor allem der matt schimmernde, feinflorige Baumwollsamt - einer der hochwertigsten Qualitäten, die die Mode zu bieten hat. Er wird für Kinder-, Damen- und Herrenbekleidung, aber auch für Deko- und Möbelstoffe sowie Accessoires verwendet.

Sanfor

Der Name Sanfor leitet sich vom Vornamen des Ingenieurs und Erfinders Sanford L. Cluett (1874-1963) ab, der ein Verfahren zur kompressiven Schrumpfung von Baumwoll-Leinen-Geweben und Halbleinengeweben ohne Chemikalien entwickelt hat. Das Gewebe wird als Stück gekrumpft und erst anschließend konfektioniert. Dadurch läuft ein fertiges Textil, z.B. Bettwäsche beim Waschen nicht mehr oder höchstens bis zu 1% ein.

Satin

Satin bezeichnet einen glatten Stoff mit dezentem Glanz und elegantem Fall. Die glatte und leicht glänzende Optik entsteht durch die "Kett-Atlas-Bindung", in der vor allem die Kettfäden die Oberfläche bilden. Verwendung finden Satins für Blusen, Kleider, Tops, Kostüme, für edle Abendgarderobe und - in einer stärkeren Gewebedichte - auch für Möbel- und Dekostoffe. Satin gibt es in unterschiedlichen Materialzusammensetzungen: Seide, Polyester, Acetat, Baumwolle, Wolle usw.

Sattelrock

Ein Sattelrock besteht aus einem körpernah anliegendem Hüftteil, dem Sattel, und einem angesetztem Rockteil, das sowohl gerade als auch ausgestellt sein kann. Die Hüftpartie wirkt damit optisch schlank.

Schlaghose

bezeichnet eine Hose, die ab dem Knie deutlich weiter wird. Die Fußweite ist sehr groß und schlägt beim Gehen.

Schottenkaro

Das Schottenkaro hat seinen Ursprung im traditionellen Design der schottischen Nationaltracht. Jeder Clan in Schottland hat seine eigenen Farben und sein eigenes Karomuster, Tartans genannt. Von Schottenkaro spricht man bei einem groß kariertem Gewebe in unterschiedlicher volltoniger Farbigkeit wie Blau, Grün, Schwarz, Rot, Weiß und Gelb. Neben diesen Standard- oder Basisfarben gibt es eine Reihe von Abwandlungen, die man als Fantasieschotten bezeichnet. Sie richten sich mehr nach den jeweiligen Modetrends und sind nicht als Klassiker anzusehen. Die Rapportgroße von Schottendessins beträgt ca. 3,5 bis 12 cm. Man findet sie bei Röcken, Kostümen, Jacken, Hosen, Hemden, Kleidern usw.

Schubtasche

Eine Schubtasche ist eine senkrecht stehende oder leicht schräg geneigte Leisten- oder Paspeltasche, in die die Hand seitlich eingeschoben werden kann.

Schulterpolster

sind Einlagen im Schulterbereich, die die Schnittführung unterstützen und eine perfekte Passform ermöglichen. Die Silhouette kann durch Verwendung unterschiedlicher Schulterpolstergrößen je nach aktuellem Modestil verändert werden. Schulterpolster sind meist aus Schaumstoff gefertigt.

Schurwolle

Als "Schurwolle" dürfen ausschließlich Woll-Qualitäten bezeichnet werden, die ohne Beimischung direkt aus der Schur kommen. Nur diese Qualität zeichnet das Internationale Woll-Sekretariat mit dem Wollsiegel und der Beschreibung "Reine Schurwolle" aus. Reine Schurwolle gibt es - je nach Verarbeitung und Wollart - in ganz feinen Qualitäten (z.B. Merino extrafein) oder auch rustikalen Qualitäten für dicke, handgestrickte Pullover, Teppiche usw. Reine Schurwolle ist temperaturausgleichend, atmungsaktiv, kühlend im Sommer (Cool Wool) und wohlig wärmend im Winter. Wollkleidung fühlt sich stets trocken an, auch bei starkem Transpirieren oder hoher Luftfeuchtigkeit. Reine Schurwolle wird vorwiegend für hochwertige Bekleidungs- und Heimtextilien eingesetzt. Sie ist mit dem Wollsiegel gekennzeichnet.

Scotchgard®

Mit Scotchgard® bezeichnet man eine bestimmte Faserschutzausrüstung. Die Beschichtung imprägniert den Stoff und schützt ihn so vor Flecken. Das Eindringen von Schmutz und Flüssigkeiten wird gehemmt.

Seamless

ist englischer Begriff für "nahtlos". Steht in der Wäschemode für Modelle, die ohne Seitennaht gearbeitet sind und die ganz flache Kantenabschlüsse haben, auch für nahtlose BH-Cups. Die Wäsche zeichnet sich daher nicht unter der Oberbekleidung ab.

Seersucker

Seersucker ist ein angenehm leichtes Gewebe mit feiner Crinkle-Struktur im Streifendessin, die temperaturausgleichend wirkt. Er ist pflegeleicht und muss nicht gebügelt werden. Einfach waschen, aufhängen, fertig! Ideal bei Bettwäsche, aber auch bei Blusen und Hemden. Meist aus Baumwolle, aber auch aus anderen Rohstoffen und Rohstoffmischungen möglich.

Seide

Seide ist ein kostbares Naturprodukt: sehr leicht, geschmeidig, reißfest, temperaturausgleichend, saugfähig und antistatisch. Sie wird aus den Kokons seidenspinnender Raupen gewonnen. Man unterscheidet zwischen der feinen, gleichmäßigen Maulbeerseide des aufwändig gezüchteten Maulbeerspinners, die sich durch edlen Glanz und elegante Ausstrahlung auszeichnet, und der etwas gröberen Wildseide vom freilebenden Tussahspinner, die weniger empfindlich ist und unregelmäßige, leinenartige Verdickungen aufweist. Die Wildseide wirkt einerseits sportlich, andererseits elegant durch den matten Glanz. Es empfiehlt sich, Seidengewebe möglichst schonend, d.h. handwarm und mit Feinwaschmittel zu waschen, wenn es das Pflege-Etikett nicht anders vorschreibt.

Semitransparent

Halb transparent. Dichte und transparente Stellen wechseln im Outfit oder im Muster ab.

Shirt

ist Sammelbegriff für Oberteile in der Damen-, Herren- und Kindermode mit kurzen, halblangen oder langen ärmeln.

Shorts

Das Englische "short" bedeutet "kurz". Shorts sind kurze Sport- oder Freizeithosen, die höchstens bis zur Mitte der Oberschenkel reichen.

Single-Jersey

Single-Jersey ist seit der Erfindung des T-Shirts eine der beliebtesten Modequalitäten überhaupt. Es ist eine glatte, wenig dehnbare, fein gestrickte Maschenware, bei der eine Seite linke Maschen, die andere rechte Maschen aufweist. Sie macht jede Bewegung mit, ist durch ihr feines Maschenbild atmungsaktiv und besonders weich auf der Haut. Alle diese positiven Eigenschaften machen Single-Jersey zum idealen Material für Shirts, Wäsche, Nachtwäsche sowie Sport- und Kinderbekleidung.

SLIM FIT

Slim Fit bezeichnet eine eng anliegende Schnittführung. D.h. diese Modelle sind besonders körpernah gearbeitet. So funktioniert der Feuchtigkeitstransport von der Haut über die Stoffqualität nach außen optimal. Zudem wird ein Auskühlen des Körpers verhindert, da für Luft zwischen Haut und Ware kein Platz ist.

Slimline

Bezeichnet eine schlanke, körpernahe Silhouette.

Slinky-Kleid

Kleid aus weich fallender dünner Ware, meist Jersey, das locker geschnitten ist.

Slipon

Gerader Mantel mit Raglan- oder tief eingesetzten ärmeln, verdeckter Knopfleiste und sehr kleinem Revers.

Smok

Englische Bezeichnung für Schmuckfaltennäherei. Hier wird das Gewebe eingereiht oder gefaltet und in dieser Form mit Zierstichen fixiert. Es entsteht ein elastischer oder unelastischer Ziereffekt, der nicht mit Plissee oder Crash verwechselt werden darf.

Smoking

Eingegangen in die Mode ist der Smoking um 1890, als er als Abendanzug in Rauchsalons getragen wurde. Der Schnitt ist je nach modischem Trend dem des Sakkoanzugs ähnlich, jedoch gelten für den Smoking besondere Kleidervorschriften: Smokinghose mit Galons und ohne Umschlag, Kummerbund und Smokinghemd mit Fliege gehören zur Gesamtausstattung dazu.

Smokinghose

Lange Hose mit durch Galons geschmückten Seitennähten.

Sneakers

Englisch für schleichen. Ursprünglich Bezeichnung für sportliche Schuhe aus Segeltuch. Heute Oberbegriff für Turnschuhe, die auf der Straße und nicht zum Sport getragen werden.

Soft-Finish

Unter einem Soft-Finish versteht man eine Nachbehandlung, ein Rauen von Stoffen, damit diese weicher werden.

Soft-Frottier

Wegen seiner dichten Qualität ist Soft-Frottier besonders weich und wärmend, saugfähig und hautsympathisch. Außerdem ist es bügelfrei.

Spaghettiträger

Extrem schmale Träger von Unterhemden, T-Shirts oder Kleidern werden Spaghettiträger genannt.

Spaltleder

Spaltleder entsteht, indem eine Lederhaut über die gesamte Fläche in zwei oder mehrere Schichten gespalten wird. Die obere Schicht nennt man Narbenleder oder auch Narbenspalt, der untere Teil heißt Fleischspalt. Die Reißfestigkeit von Spaltleder ist - verglichen mit Narbenleder - erheblich geringer.

Sparkling-Effekt

Perlon- oder Nylongarne, die durch ihren Querschnitt wie ein Prisma wirken und im Tages- und Kunstlicht stark glitzern.

Spenzer

nennt man eine körperbetonende Jacke in Taillenlänge mit oder ohne Revers. Typische Form vor allem in der Trachtenmode.

Spitzen

sind durchbrochene luftige Textilien, allover oder als Kantenabschluss, die in unterschiedlichen Techniken gefertigt werden. Früher kostbare Handarbeiten, heute stellen Spezialmaschinen die unterschiedlichsten Spitzentypen wie z.B. Klöppel-, Stickerei-, Tüll-, Filet-, Häkel- und Guipure-Spitze etc. her. Spitzen können gehäkelt, gewebt, gestickt, geklöppelt oder chemisch gefertigt werden.

Sportswear

Lässig-sportliche Tages- und Freizeitkleidung, die oft an aktive Sportkleidung erinnert.

Stecktasche

ist eine waagerechte oder nur leicht schräg liegende Tasche.

Steghose

Unter einer Steghose versteht man eine eng anliegende Damenhose mit einem Steg unter dem Fuß, der Hosenbein-Innen- und Außenseite verbindet. Nach dem Vorbild der elastischen Skihose.

Stehbundkragen

Der Leistenkragen am Herrenhemd wird auch Stehbundkragen, bzw. Stehbordkragen genannt - im Gegensatz zu einem einmal umgeschlagenen Kragen.

Stichelhaar

Der Leistenkragen am Herrenhemd wird auch Stehbundkragen, bzw. Stehbordkragen genannt - im Gegensatz zu einem einmal umgeschlagenen Kragen.

Stiefeletten

sind kleine, enge und knöchelkurze Stiefelchen.

Stola

Ursprünglich war eine Stola ein gegürtetes ‹bergewand aus einem Tuch der alten Römer. Heute versteht man darunter einen schalartigen Umhang aus Pelz oder einem anderen Material. Die Stola wird meist zu festlicher, oft schulterfreier Kleidung getragen.

Stone-washed

ist eine besondere Ausrüstungsform, vor allem im Bereich der Jeanskleidung. Die fertigen Kleidungsstücke werden hierbei industriell zusammen mit Lavasteinen in großen Waschmaschinen gewaschen. So entsteht der lässige "Used-Look".

Strass

ist ein Modeschmuck oder Bekleidungsdekor aus glitzernden, geschliffenen, bleihaltigen Glassteinen, deren Unterseite mit Spiegelmasse bestrichen ist.

Streichgarn

Die Fasern sind anders als beim Kammgarn nicht parallel, sondern etwas wirr angeordnet. Das Garn hat eine wollige, raue Oberfläche mit kleinen Unregelmäßigkeiten. Es kann aus Wolle oder Chemiefasern, aber auch aus Mischungen bestehen. Es ist voluminös, wärmeisolierend, weich und hat stark abstehende Faser-Enden.

Stretch

Web- oder Wirkqualitäten die durch die Beimischung elastischer Garne (z.B. Elasthan, Lycra) Elastizität erhalten und sich so ausgezeichnet für hautenge und körpernahe Schnitte eignen, werden Stretch-Qualitäten genannt. Hochwertige Stretch-Stoffe verbinden auf ideale Weise hohen Tragekomfort mit dauerhaft guter Passform. Sie beulen nicht aus. Die Stoffe können längs-, quer- und in beide Richtungen (=bi-elastisch) elastisch sein.

Strickwaren

ist allgemein verwendeter Begriff für Textilien aus Maschenwaren, unabhängig von der Herstellungstechnik.

Styling

Englisch für Formgebung. Gemeint ist die Modellgestaltung für Bekleidung.

Sweatshirt

stammt aus dem Englischen und bedeutet eigentlich "Schwitzhemd". Ein Sweatshirt ist ein weites, langärmeliges T-Shirt aus innen gerautem Baumwolltrikot. Es war ursprünglich nur das Oberteil eines Jogging-Anzugs. Anfang der 1980er ist das Sweatshirt in Mode gekommen. Heute versteht man unter einem Sweatshirt einen Freizeit-Pullover, der verschiedene Ausschnittformen haben kann.

Swinger

Ein Swinger ist ein weit geschnittener Kurzmantel, der meist in der oberen Rückenpartie angekraust ist und so glockenartig fällt.

Sympatex®

Sympatex® ist eine farblose, nahezu transparente Klimamembrane, die zwischen Ober- und Futterstoff eingearbeitet wird. Dadurch wird das Bekleidungsstück winddicht und wasserabweisend - bleibt aber trotzdem atmungsaktiv. Sympatex® wird v.a. bei Sport- und Outdoorbekleidung eingesetzt.

Synthetiks

So nennt man synthetische Chemiefasern, die auf Basis von Erdöl und Erdgas hergestellt werden, und die daraus hergestellten Textilien.

Tab-Kragen

Kragen an Herrenhemden, bei dem beide Kragenspitzen mit einem zu knöpfenden Verbindungsstück zusammengehalten werden.

Tactel®

Tactel® ist eine High-Tech-Faser aus Polyamid von DuPont, die ursprünglich für Sportbekleidung entwickelt wurde, inzwischen aber alle Textilsegmente wie Unterwäsche, Damen-, Herren- und Kinderbekleidung erobert. Unter dem Markennamen Tactel® gibt es verschiedene Stoffe, die ganz unterschiedliche Eigenschaften haben. Gemeinsam sind Kleidungsstücken aus Tactel® die angenehme Weichheit und das einzigartige Tragegefühl. Sie sind atmungsaktiv und besonders hautverträglich, dabei strapazierfähig, langlebig und besonders pflegeleicht.

Taft

Taft ist ein stabiles Gewebe aus Naturseide oder seidigen Chemiefasern in Taftbindung. Dieser Stoff ist steif und daher sehr knitteranfällig. Er wird vorwiegend für Abendgarderoben benutzt.

Tailleur

ist der französische Begriff für Kostüme mit kurzer antaillierter Jacke.

Tanktop

Ein Tanktop ist ein ärmelloses Oberteil mit einem tiefen runden Ausschnitt.

Taschenfederkern-Matratze

Matratzen mit Taschenfederkern zeichnen sich durch eine enorme Punktelastizität aus. Es gibt nur die Feder nach, die unmittelbar belastet wird. Die Federn sind einzeln stehend in Stofftaschen eingenäht und damit völlig geräuschlos.

Taslan

Eines der idealsten Materialien für Freizeit- und Sportbekleidung. Denn es ist Wind und Wasser abweisend - und dabei samtig weich im Griff.

Techno-Cotton

ist Mischgewebe aus Baumwolle und Polyamid oder Polyester. Der Vorteil liegt in der Pflege: Sie trocknen schneller als Stoffe aus Baumwolle.

Techno-Denim

ist ein jeansähnlicher Stoff aus Baumwolle und Polyamid oder Polyester. Das Material kann dadurch leichter, weicher und fließender werden oder einen dezenten Glanz bekommen. Außerdem trocknen die Stoffe schneller als die aus reiner Baumwolle.

Techno-Finish

Techno-Finish bezeichnet eine spezielle Oberflächenbehandlung (Färben, Waschen, Schmirgeln) bei mehrfach gezwirnten Geweben. Als Effekt wird eine leicht marmorierte Optik und ein samtiger Griff erzielt.

Techno Silk

hat große ähnlichkeit mit Seide. Es ist angenehm kühl auf der Haut, weich fließend, edel schimmernd und knitterarm. Es besteht meist aus 100% Polyester oder Mischungen mit Naturfasern. Techno Silk eignet sich hervorragend für Sommerkleidung.

Techno-Stoffe

sind Qualitäten aus synthetischen Garnen oder mit Beschichtungen, die technisch kühl und künstlich wirken.

Teddy

nennt man einen Plüsch mit langem, stehenden Flor als Fellimitation.

Teflon-Ausrüstung

war ursprünglich ein Anti-Haft-Schutzfilm für Töpfe und Pfannen. Dieses Markenprodukt von DuPont steht aber auch für eine neuartige Fleckenschutzausrüstung bei Textilien, neuerdings auch für Federn und Daunen. Sie stellt eine Alternative zu der bekannten Scotchgard®-Ausrüstung dar. Schützt Gewebe oder Gestricke vor Schmutz, Flecken und Feuchtigkeit ohne Veränderungen in Griff, Farbe und Struktur zu verursachen. Pluspunkte: weniger Reinigungen und Wäschen. Bügeln erneuert die schützende Teflon-Ausrüstung wieder.

Teilungsnähte

unterteilen das Kleidungsstück wie der Name schon sagt. Sie dienen der Formgebung bei figurnahen Schnitten z.B. als Abnäherersatz oder zur Taillierung, werden aber auch als rein modisches Gestaltungsmittel, oft mit kontrastfarbigen Faden, verwendet.

Tellerkragen

Unter einem Tellerkragen versteht man einen großen, flachen, runden Kragen.

Tencel

Tencel ist eine moderne, superfeine Qualitätsfaser aus dem natürlichen Ausgangsstoff Zellulose. Das feine, schmeichelnd weiche Gewebe hat einen seidigen Glanz und einen fließenden Fall, ist atmungsaktiv und angenehm temperaturausgleichend.

Terracotta

Wörtlich: gebrannte Erde. In der Mode warme Farben wie sie beim Brennen von Tonerde entstehen: Gelb, Braun, Hell- oder Tiefrot.

Thermo-Bekleidung

Sammelbezeichnung für warme, winterfeste Oberbekleidung, deren Innenfutter aus Thermostoffen wie schwere aufgeraute Baumwollstoffe oder einer eingesteppten Vlieseinlage besteht.

Thermolite®

Silikonisierte Feinsthohlfaser (100% Polyester). Ultraleicht. Bietet maximalen Wärmekomfort und wirkt klimaausgleichend.

Tierfell-Optik

Unter diesem Begriff fallen Muster oder Dessins, die Zeichnungen von Tierfellen abbilden bzw. nachempfinden. Auch Muster mit Tierdarstellungen werden so bezeichnet. Sie geben der Mode eine rassige Ausstrahlung. Sehr beliebt bei Oberteilen, Hosen, Röcken und Accessoires.

Trachtenkleidung

nennt man die modisch abgewandelte Variante nach bäuerlicher Tradition gestalteter Kleidung.

Transparent-Look

1968 kreierte Yves Saint Laurent durchsichtige Oberteile, die ohne Unterwäsche getragen wurden und höchstens verhüllende Rüschen hatten. Der Transparent-Look wird modisch immer wieder aufgegriffen, zuweilen mit Satin unterlegt oder als T-Shirts mit Tätowierungsmotiven bedruckt.

Trekking-Outfit

stammt aus dem Englischen und bezeichnet Wanderungen, die durch unwegsames Gebiet führen. Für solche Touren gibt es spezielle, wind- und wetterfeste, sehr robuste und funktionelle Kleidung.

Trendy

stammt aus dem Englischen und bedeutet "modisch/nach neuester Mode".

Trenchcoat

Ein Trenchcoat ist ein ein- oder doppelreihiger Sportmantel für Damen und Herren mit vielen Details: Schulterklappen, einem breiten Revers, Koller, Gürtel, ärmelspangen, Taschen, Gehschlitz etc., oft mit einknöpfbarem Futter. Er wird meist aus Wasser abstoßenden Materialien gefertigt.

Trench-Stil

ist ein am Allwettermantel Trenchcoat orientierter Stil.

Trevira Classixx®

Ist besonders haltbar, strapazierfähig, problemlos in der Pflege und absolut formbeständig - der Klassiker von Trevira.

Trevira Bioactive®

Wirkt dauerhaft antimikrobiell auf der Faseroberfläche und ist besonders hautfreundlich, weich im Griff, atmungsaktiv, strapazierfähig, frei von Knötchenbildung und pflegeleicht.

Trevira Fill®

Füllmaterial für Bettwaren mit den bewährten Eigenschaften von Trevira. Die feinen Fasern schaffen viele kleine Luftpolster und sorgen für kuschelige Wärme. Die Betten sind besonders leicht und waschbar.

Trevira Perform®

Hochwertife, modische Optik. Knitterarm und strapazierfähig, pflegeleicht und frei von Knötchenbildung. Atmungsaktiv, trageangenehm, dauerhaft formbeständig und je nach Verarbeitung waschbar.

Triangel-BH

nennt man einen jungen BH-Typ mit Körbchen in Dreiecksform. Original ist er ungefüttert, neuerdings kann er aber auch Push-Up- und stützende Funktion haben.

Trikot

ist der Sammelbegriff für Maschenwaren aus Single-Jersey.

TR-Laufsohle

Die TR-Laufsohle ist aus thermoplastischem Kautschuk und von ihren Tritt-Eigenschaften her ideal für den Winterschuh.

Tropetenärmel

bezeichnet einen ärmel, der den Oberarm fest umschließt und ab dem Ellenbogen glockenförmig weiter wird.

Trotteur

ist ein Absatzschuh für Damen mit hoch hinauf gezogener Kappe.

Troyer

Ein Troyer ist ein grober Fischerpulli. Typisch für einen Troyer ist der eingesetzte Kragen mit kurzem Reißverschluss, der lässig offen getragen wird.

Troyer-Kragen

Ein eingesetzter hoher und grober Rippenstrick-Kragen mit einem Zipper nennt man Troyer-Kragen. Siehe auch Troyer.

T-Shirt

Das T-Shirt war ursprünglich ein Unterhemd und erlangte in den 50er Jahren Kultstatus, als James Dean und Marlon Brando es als Oberbekleidung trugen. Ein T-Shirt ist ein anliegendes oder lose geschnittenes Oberteil aus Jersey mit flachkugelig eingesetzten Kurzärmeln. Ausgebreitet sieht dieses Shirt aus wie ein "T"- daher sein Name. Das klassische T-Shirt ist aus Baumwolle und hat einen runden Ausschnitt.

Tüll

ist ein transparenter, netzartiger Stoff mit wabenförmiger Struktur.

Tunika-Bluse

nennt man ein schritt- bis oberschenkellange Bluse in Shirtform, oft mit Seitenschlitzen. Umspielt gekonnt die Figur und damit kleinere Problemzonen an Taille, Hüfte und Po.

Tunnelzug

Unsichtbar auf der Innenseite durchgezogenes Stoffband oder Kordel, mit dem bzw. der man die Weite des Modells reguliert.

Turtleneck-Kragen

"Turtleneck" ist englisch und bedeutet "Schildkrötenhals". Unter einem Turtleneckkragen versteht man einen halbhohen Stehbundkragen an Pullovern und Shirts, der auch Schildkrötkragen genannt wird.

Tussahseide

ist die Wildseide von dem in China und Indien lebenden Eichenspinnern. Sie ist unregelmäßiger, weniger glänzend und gröber als Zuchtseide, aber auch unempfindlicher.

Tweed

bezeichnet einen Stoff im rustikalen Handwebcharakter mit unruhiger, wolliger Oberfläche in Melange-Optik. Ursprünglich ausschließlich in England und Irland hergestellt, gilt Tweed heute noch als Inbegriff des "Country-Style". Tweed wird in erster Linie zu Sport-Sakkos, Sport-Kostümen und Mänteln verarbeitet. Typisch sind farbige Noppen für den "Noppentweed".

Tweedgarn

nennt man ein Garn mit Unregelmäßigkeiten und Noppen, das wie handgesponnen wirkt.

Twill

ist der englische Name für Köper und Köperbindung. Twill bezeichnet ein dichtes Gewebe mit Diagonalstruktur. Aus Baumwolle für sportliche Hosen (im Jeans-Stil), aus Seide oder Endlossynthetic für Blusen, Kleider, Krawatten und als Futterstoff.

Twin-Set

Ein Twin-Set ist eine Kombination von Weste oder Strickjacke und Pullover, die aus dem selben Material oder in der gleichen Farbe und im gleichen Muster gefertigt sind.

Two-in-one

Meint im Englischen "Zwei in einem". In der Jackenmode bedeutet das zwei Modelle in einem, also Jacke mit Weste darunter oder darüber. Modelle mit Mehrwert also.

U-Boot-Ausschnitt

ist ein ovaler Ausschnitt, der die Schulter oben frei lässt und am Schulterknochen spitz zusammen läuft.

Überkaro

nennt man einen Musterungseffekt, bei dem über dem Grund ein mehr oder weniger feines Karo liegt. Der Einsatz von Effektfäden ist hier typisch. Das ‹berkaro findet man bei Kleidern, Röcken, Hosen, Jacken, Mänteln, aber auch bei Blusen und Hemden.

Übertritt/Untertritt

Sie befinden sich an jeder Verschlusskante, bei der sich die beiden Stoffteile überlappen, wie z.B. bei einem Reißverschluss oder Knopfverschluss. Die Knöpfe befinden sich auf dem Untertritt, die Knopflöcher entsprechend am ‹bertritt.

U-Größen

U-Größen = Untersetzte Größen. Ideal für alle kleineren, etwas kräftiger gebauten Männer, deren Brustumfang (Oberweite) nur unwesentlich größer ist als die Bundweite. Oberweite und Bundweite sind insgesamt großzügiger geschnitten als bei der Normalgröße: Bestellgröße: 24 bis 30.

Uni

stammt aus dem Französischen und bedeutet einfarbig.

Unisex

Dieser Begriff ist in der Mode gebräuchlich für Kleidungsstücke, die Männer und Frauen gleichermaßen tragen können.

Unwashed-Denim

ist ein Jeans-Material, das weder gewaschen noch chemisch nachbehandelt wurde und deshalb beim Waschen noch eingehen wird.

Used-Look

stammt aus dem Englischen und bedeutet: gebrauchtes Aussehen. Gemeint sind Stoffe und Kleidung, die obwohl neu wie schon lange getragen aussehen. Dieser Effekt wird entweder durch Vorwaschen mit oder ohne Chemikalien bzw. Mineralien oder durch mechanische Eingriffe erzeugt.

Used washed

Die fertigen Kleidungsstücke, vor allem Jeanswear, werden in einem extra Waschgang behandelt, um so eine "getragene" Optik zu erzeugen: den sogenannten "Used-Look".

Veloursfrottier

Frottiergewebe, bei dem die Schlingen aufgeschnitten werden. Dadurch wird Veloursfrottier besonders weich und anschmiegsam.

Veloursleder

Veloursleder zeichnet sich durch seine samtartige und weiche Oberfläche aus, die durch Schleifen oder Schmirgeln der inneren Seite der Lederhaut (Fleischseite), entsteht. Es wird besonders gern für anspruchsvolle Damen- und Herren-Lederbekleidung sowie elegante Schuhe verwendet. Lederbekleidung sollten Sie vor dem ersten Tragen gründlich mit einem guten Leder-Imprägniermittel einsprühen. Das schützt vor Wasserflecken und vermindert die Schmutzaufnahme. Behandeln Sie Leder nie mit scharfen Lösungsmitteln und schützen Sie es vor intensiven Lichtquellen. Außerdem sollten Sie feuchtes Leder keiner Hitze aussetzen und am besten auf Formbügeln bei Zimmertemperatur trocknen lassen. Speckränder, verklebte oder verschmutzte Stellen - z. B. an Tascheneingriffen, Kragen und Bündchen - reiben Sie am besten mit der Kreppbürste oder einem Ledergummi ab. Grobe Verschmutzungen können Sie mit einem Velours-Cleaner ausradieren. Bei Öl- und Fettflecken empfiehlt sich die vorsichtige Behandlung mit einem Lederreinigungsspray bzw. mit einem Fleckentfernungsspray. Bitte erst an einer verdeckten Stelle auf Farbveränderungen überprüfen! Aufsprühen und mit einem Baumwolltuch abreiben. Bei groben Verschmutzungen verwenden Sie anstelle des Baumwolltuchs eine Kreppbürste oder einen Veloursstein. Kugelschreiberstriche entfernen Sie, indem Sie sie mit Tesaband bekleben, fest andrücken und darüber reiben, dann den Streifen abziehen und den Rest mit Leder-Radierer ausradieren.

Veloursleder-Optik

Mit dieser Bezeichnung wird auf die samtweiche, velourslederartige Oberfläche bei Modellen aus synthetischen Fasern hingewiesen. Diese Textilien sind besonders pflegeleicht. Einfach in die Maschine geben, waschen und Ihre "Leder"-Modelle sehen so neu aus wie am ersten Tag!

Velveton

Velveton oder auch Rausamt wird als unechter Samt bezeichnet. Die samtartige Oberfläche hat eine stumpfe Optik und einen kurzen, gleichmäßigen Rauflor auf der rechten Warenseite. Er ist rein technisch gesehen mit dem Flausch oder anderen Rauwaren verwandt, nicht aber mit Samt. Andere Bezeichnungen: Pfirsichhaut oder Peau de PÍche, Duvetine. Velveton wird überwiegend für Besatz, Jacken, Mäntel, Kostüme und Möbelstoffe verwendet.

Veredlung

Mit Veredlung bezeichnet man textile Prozesse zur Verbesserung der Gebrauchseigenschaften und Veränderung des Aussehens der Textilien und Garne wie z. B. Knitterarmausrüstung ("pflegeleicht" oder "bügelfrei").

Vichy-Karo

Würfelförmiges, zweifarbiges Karo auf der Basis einer Raute. Ganz typisch in Weiß mit Rot oder Blau oder pastellig in Weiß mit Rosé oder Hellblau. Andere Bezeichnung: Bauernkaro.

Vintage-Look

Besondere Behandlungstechniken machen aus "Neu" - "Alt". Ein Kleidungsstück erreicht so die Optik von Secondhand-Ware. Auch authentischer Look wird hin und wieder als "Vintage-Look" bezeichnet. Ebenso können originale antike Stücke gemeint sein.

Visko-elastischer Schaum

Sorgt in Matratzenauflagen und Stützkissen für optimale Entlastung. Die Körpertemperatur bewirkt, dass sich der Schaum der Körperform perfekt anpasst - der Schläfer wird individuell gestützt und findet so einen entspannten Schlaf.

Viskose

Viskose wird aus regenerierter Zellulose (Ausgangsmaterial Buchen- oder Fichtenholz oder nicht verspinnbare Baumwolle) chemisch gewonnen und zu leichten, weich fließenden Stoffen verarbeitet. Kleidung aus Viskose läßt sich meist bei 30 Grad im Schonwaschgang waschen. Nur schwach oder gar nicht schleudern und nass aufhängen. Bitte aber immer die Pflegeanleitung im Kleidungsstück selbst beachten. Viskose ist vielseitig einsetzbar - auch in Mischung mit anderen Fasern (Natur- und Chemiefasern).

Vlies

Als Vlies bezeichnet man in der Outdoor-Mode die wärmende Einlage zwischen Ober-und Futterstoff.

Voile

Schleierartiges feines, transparentes Gewebe, meist aus Baumwolle, Viskose oder Polyester, aber auch aus Wollkammgarn (Wollvoile) oder Seide. Körniger Griff durch hart gedrehte Garne/Zwirne, knittert kaum.

Volant

Ein Volant ist ein rundgeschnittener Stoffstreifen, der, glatt oder gezogen an ärmeln, Saumkanten, Ausschnitten etc. angesetzt wird. Durch die Schnittform fällt der Volant glockig. Er ist aus der aktuellen romantischen Moderichtung nicht wegzudenken.

Volantärmel

Ein Volantärmel ist ein schmaler ärmel, der oberhalb des Ellbogens einen Volant angesetzt hat.

V-Typ

Der V-Typ besitzt eine ausgeprägte Schulterpartie, einen vollen Busen und eine schmale Taille und Hüfte. Meistens müssen die Oberteile eine Nummer größer als die Untereile bestellt werden. Unsere Figurberatung zeigt Ihnen, mit welcher Kleidung Sie eine perfekte Figur machen.

Walken

Die Oberfläche von Wollstoffen wird durch mechanische, thermische und chemische Behandlung verdichtet und verfilzt. Das Material wird stabiler und erhält bessere Gebrauchseigenschaften für Wind- und Wetterkleidung (z.B. Loden).

Walkfrottier

Das Fottiergewebe wird nach einem intensiven Waschvorgang besonders weich, flauschig und saugfähig. Die Schlingen verlaufen beim Walkfrottier unregelmäßig.

Wasserdampfdurchlässigkeit

Meist wird anstatt dieses Begriffes zum besseren Verständnis "Atmungsaktivität" benutzt. Bei allen Membranen und mikroporösen Beschichtungen basiert die Dampfdiffussionsfähigkeit auf einem Klimaunterschied zwischen der Innen- und der Außenseite des Kleidungsstücks. Auf der Innenseite entsteht durch die Wasserverdunstung der Haut (Schweiß) eine höhere Konzentration von Wasserdampfmolekülen und eine höhere Temperatur als auf der Außenseite. Diese Unterschiede rufen einen Druckunterschied zwischen Außen- und Innenseite hervor. Das bestehende Druckgefälle treibt den Wasserdampf von der Innen- zur Außenseite durch die Membrane oder die Beschichtung und somit durch das gesamte Kleidungsstück. Dies funktioniert nur, wenn alle verwendeten Materialien korrekt aufeinander abgestimmt sind.

Waterproof

stammt aus dem Englischen und bedeutet "wasserdicht".

Wax Finish

Ein Wax Finish ist eine abschließende Behandlung mit Wachs, um bei Textilien eine Wasserundurchlässigkeit zu erzielen.

Webpelze

sind Pelzimitate, die, je nachdem welchen Pelztyp sie imitieren, mit einer Spezialausrüstung wie Pressen, Effektbürsten, Gaufrieren oder Bedrucken versehen werden. Pelzimitat wird auch als Fun fur oder Fake fur bezeichnet.

Wellness-Cotton

Baumwoll-Stretch-Qualität. Hoher Wellness-Faktor dank Nano-Technologie. Geschmeidig weich, formstabil, atmungsaktiv, saugfähig und pflegeleicht.

Weste

nennt man ein taillenkurzes bis oberschenkellanges Oberbekleidungsstück ohne Arm in vielfältigen Ausprägungen. Westen können aus Geweben oder Maschenwaren gefertigt werden.

Wickelbluse/-shirt

ist eine Bluse oder ein Shirt mit schärpenförmigen Schnittteilen. Diese werden übereinander gekreuzt und um die Taille gewickelt und fest gebunden. Diese Optik kann auch durch sich kreuzende und geknöpfte Vorder- und Rückenteile erreicht werden.

Wickelrock

Ein Wickelrock ist ursprünglich ein ungenähter Halbrock, dessen seitliche Kanten stark übereinanderliegen. Er wird durch Umrollen des oberen Randes oder durch eine seitliche Spange, heute auch durch einen oder mehrere Knöpfe bzw. durch Bänder, gehalten.

Wiener Nähte

dienen der Formgebung eines Kleidungsstückes und damit einer besseren Passform.

Windbreaker

Einen Wind- und Wasser undurchlässigen Schlupfblouson mit Kapuze nennt man einen Windbreaker.

Winter-Comfort-Plus

Die Polyester-Viskose-Elasthan-Mischung wird durch ein besonderes Ausrüstungsverfahren sehr weich, formstabil, knitterarm, schnell trocknend und pflegeleicht.

Wirk-/Feinfrottier und Flauschfrottier

Sind durch ihre gewirkte Verarbeitung elastisch, schlingenfest und saugfähig. Flausch-Frottier finden Sie in unserem Bettwäsche-Bereich.

Wolle

Die Nutzung von Schafswolle als Bekleidung ist schon seit ca. 7.000 Jahren bekannt. Man verwendet Schurwolle, die direkt vom geschorenem Schaf kommt (siehe Schurwolle) und Reißwolle, die durch maschinelles Zerreißen von Garn- und Stoffresten wiedergewonnen wird. Letztere gibt es in verschiedenen Qualitäten. Sie eignet sich zur Herstellung preiswerter, weicher, fülliger und warmer Stoffe, z.B. Wintermäntel, Sakkos, Jacken und Decken. So wird der wertvolle Rohstoff Wolle sinnvoll wiederverwendet. Wolle besitzt ein ausgezeichnetes Warmhaltevermögen. Die Wollfasern schließen durch die natürliche Kräuselung und die Elastizität der Haare viel ruhende Luft ein. Das hohe Wärmerückhaltevermögen der Wolle funktioniert auch bei der Feuchtigkeitsaufnahme. Sie kann bis zu einem Drittel ihres Gewichtes an Feuchtigkeit (z.B. Schweiß) aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen. Wollkleidung fühlt sich trotzdem warm an. Darüber hinaus wirkt Wolle temperaturausgleichend, indem sie die überschüssige Körperwärme an die kühlere Umgebung abgibt. Der Körper wird vor Ab- und Auskühlung geschützt. Wolle wird oft mit anderen Fasern gemischt, um Gebrauchseigenschaften wie Pflegeleichtigkeit, geringes Verfilzen oder höhere Haltbarkeit zu erzielen

Wollsiegel

Das Wollsiegel ist das Gütezeichen für reine Schurwolle.

Workerhose

nennt man Hosen aus derben Baumwollstoffen mit vielen Taschen im Stil von Arbeitshosen (siehe Cargo Pants).

Workwear

bezeichnet Bekleidung im Stil von Arbeitsbekleidung mit funktionellen Details, oft auch aus derberen Stoffen.

Worker-Look

Dies ist ein Modestil, der sich am Stil der Arbeitsbekleidung, insbesondere am Schnitt von Arbeitsanzügen, orientiert. Besondere Merkmale des Worker-Looks sind funktionelle Details an Hosen und Hemden, wie z.B. Taschen und Schlaufen. Charakteristische Kleidungsstücke sind z.B. Latzhosen oder Cargo-Hosen mit T-Shirts.

Ziegen-Velours

Ziegen-Velours ist eine der feinsten Lederarten überhaupt. Es ist extrem feinhäutig und überaus geschmeidig und besticht durch seinen samtig-weichen Flor und die kompakte Velours-Struktur. Moderne Färbeverfahren verleihen diesem Leder eine gleichmäßige, tiefe Brillanz.

Zigarettenhose

nennt man eine schmale, gerade geschnittene Hose, meist mit Bügelfalten.

Zipper

ist eine andere Bezeichnung für Reißverschluss.

Zopfmuster

nennt man ein Strickmuster, überwiegend bei grobgestrickten, sportlichen Pullovern oder Strickjacken, aber auch bei Strümpfen, das einem geflochtenem Haarzopf ähnelt.

Zweireiher

ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für eine zweireihig geknöpfte Jacke.

Zwickel

Unter einem Zwickel versteht man den Stoffeinsatz im Schrittbereich bei Hosen, Seidenstrumpfhosen und ähnlichem.

Zwiebel-Look

So bezeichnet man das übereinander tragen von mehreren Bekleidungsstücken. Je nach Temperatur oder Wetterlage kann immer eine "Schicht" Kleidung an- oder ausgezogen werden. Somit "häutet" man sich wie eine Zwiebel.

Zwirn

ist die Sammelbezeichnung für alle aus zwei oder mehr Fäden verdrehten Garne, unabhängig von der Faserart. Gegenüber Einfachfäden zeichnet sich der Zwirn durch erhöhte Festigkeit aus.

Zwirnfrottier

Das Frottiergewebe bekommt durch gezwirnte Garne einen festen Griff, eine gleichmäßige Schlingenoberfläche und zeichnet sich durch seine feste Massagewirkung aus.

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